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A.O.S. - CONTROL MONITOR 38 A und P


 A.O.S. CM38A und CM 38 P - Monitor für Studio und Wohnraum

CM38A_klein

Abb.: CM 38 BE A mit VOLT B2500.1 DC 4 Ohm, VM 753AOS und Scan Speak D3004/604010

A.O.S. CM 38 A:

Wer die schlichte, rechteckige Konstruktion des Gehäuses betrachtet, wird gewisse Ähnlichkeiten zu einem bekannten, englischen Studiomonitor finden: Die ATC SCM 50A. Dieser Monitor war für mich immer der perfekte Studiomonitor in einer noch bezahlbaren Preisklasse. Dass es auch sehr viel teurere gibt, ist hinlänglich bekannt.

Obwohl ich seit Jahren mit den Chassis von ATC Lautsprecher Bausätze entwickelt habe, habe ich es immer vermieden, eine Konstruktion zu präsentieren, die den Fertigboxen ähnlich sehen. So habe ich mit dem Tieftöner der SCM 50 unsere STUDIO 100TL gebaut. Und mit dem Mitteltöner als erstes unsere M50TL. Damit war genügend Distanz zu ATC gewahrt. Nachdem wir jetzt aber ATC nicht mehr einsetzen, kann ich diese Zurückhaltung aufgegeben.

Unsere neue CM38 A ist meine ganz persönliche „SCM50“ geworden. Ich habe sie zunächst als Aktivbox (CM38A) entwickelt und erstmals auf der AbaCon 2017 in Nordenham vorgestellt.  Die CM38 wurde im traditionellen Studioformat entwickelt.  Rechteckig und ohne Schnörkel. Die Breite bestimmt sich durch die Größe des Basstreibers. 10 Zoll müssen es mindestens sein. Und „A“ steht für Aktiv. Wie es auch beim Vorbild üblich war und vermutlich noch immer so ist.

Ein trockener, kraftvoller Tieftöner, beeindruckend präzise Mitten und glasklare Höhen. So muss ein Studiomonitor spielen. So spielt die CM 38 A.

Der 26cm Bass kommt aus England. Wir haben die CM38A als Nachfolger und upgrade für die M70G geplant und realisiert. Der Bass kommt deshalb nicht mehr von Audio Technology, sondern von VOLT. Wir waren mit dem AT-Bass nicht unzufrieden, aber er war von Beginn der MONITOR G Serie der teuerste Tieftöner, auch teurer als der Bass unseres Top-Modells.
Das hat unterm Strich nicht gepasst.

VOLTB2500.1

Abb.: VOLT B2500.1 DC 4 Ohm

Auf der High-End 2017 haben wir bei Graham Audio deren Spitzenmodell, die VOTO entdeckt. Hier waren zwei VOLT B2500 verbaut. Dieser gewaltige Bass war das, was wir uns für dies CM38 vorgestellt haben. Nachdem uns VOLT eine 4 Ohm Version versprochen hat, war die Wahl entschieden.

Der B2500.1 DC hat eine verwindungssteife Membran, bringt die Masse, die man für ordentlichen Tiefbass benötigt und hat keine Probleme mit dem durchaus anspruchsvollen Betrieb unserer Tiefbassentzerrung, die für enorme lineare Auslenkungen sorgen kann.

Den ersten Auftritt hatte die CM38A in Nordenham. Fast schon Tradition. In 2014 die M100G
in 2016 die M60G in 2017 die M40G und CM38A. An der Feinabstimmung wurde in den letzten 2 Monaten des Jahres 2017 noch gefeilt. Mittlerweile spielt sie so perfekt, wie wir sie haben wollten. Ganz nahe an der M100G. Der Vergleich zur M100G ist durchaus angebracht. Mitteltöner sind identisch. Der Beryllium Hochtöner 604010 ist nahezu identisch zum 6640.

Und der Bass, diese Spezialversion des B2500.1 in 4 Ohm mit beschichteter Membran bringt gnadenlose Bässe. Es ist eine große Freunde bei Musik von den „Infected Mushrooms“ die Regler aufzudrehen …

In Verbindung mit den neuen Cortex-Aktivmodulen von ABACUS ist unser Lautsprecher nicht nur ein klassischer Aktivmonitor, er kann auch mit einem überschaubaren Preisniveau aufwarten.  Wir bieten den CM38A-Bausatz daher nur inklusive Endstufen an. Ein Angebot mit externen Aktivweichen macht keinen Sinn.

Cortex

Abb.: Die Verstärkermodule Cortex Plate Amp von Abacus in der Ausführung 3-Wege

CM 38A mit Dolibox

Dolibox Plateamp 02

Abb.: Dolibox Rückwand für CM83 A

Es gibt Kunden, die wollen das Beste vom Besten. Die Leistung von 85W mit den Cortex Modulen reicht eigentlich aus, aber mit Dolibox stehen 225 W zur Verfügung. Außerdem haben wir hier eine analoge Aktivweiche und mehr Regelungsmöglichkeiten. Diese Variante ist gerade in Arbeit und wird in Kürze alternativ zur Verfügung stehen. Die Aktivelektronik mit Dolibox kostet 2800,- pro Paar, die mit den Cortex Plate Amps 990,- pro Paar. In den Zeichnungsansichten sind die Doliboxrückwände allerdings (noch) nicht berücksichtigt. Die erforderlichen Gehäuseausschnitte kann man bei den Zeichnungen zur M100G Dolibox finden.  
 


A.O.S. CM 38 P

Wenn es eine CM38 A gibt, sollte es auch eine CM38 P geben. So war der Plan.

Da der Passivbetrieb mit dem großen VOLT B2500.1 (4 Ohm) nur mit einem Bassreflexgehäuse zu wirklich befriedigenden Ergebnissen führt, habe ich mein Prototypgehäuse der CM38A in weiser Voraussicht schon als Reflexgehäuse konstruiert und für den Aktivbetrieb zugemacht.

Eine Impedanz-Linearisierung sorgt für einen gepflegten, trockenen Bass. Nichts ist schlimmer, als eine Bassreflexbox, die wummert. Der Tiefbass unserer CM38P spielt
druckvoll und beeindruckend. Wir haben in den vergangenen Jahren keinen passiven
Lautsprercher im Programm gehabt, der den Tieftonbereich so tiefschwarz und souverän
rübergebracht hat, wie die relativ kleine CM38P. Auch nicht mit einem 30cm Tieftöner.
Es ist erstaunlich was der B2500.1 kann. Eine M50 mit 26er Tieftöner, immerhin eine Transmission Line, schafft diesen abgrundtiefen Bass nicht. Früher geahnt oder gewußt,
hätte das eine Menge Aufwand beim Gehäusebau erspart. Und das auch noch mit einer
relativ überschaubaren Gehäusegrösse. 

Die Mitten-, Hochtonweiche konnte ich nahezu  1:1 von den passiven Weichen der M50TL/M24BR übernehmen, weil die Mitteltonkalotte VM753AOS fast identisch wie die Bärennase von ATC zu beschalten ist. Interessant waren auch die Versuche mit dem D3004/604010. Die Weichenschaltung unterscheidet sich so gut wie nicht, von der des D3004/6640 (siehe XOCM38P). Einziger Unterschied 1dB weniger Wirkungsgrad.

Das Resultat unserer passiven Abstimmung: die CM38P spielt mit einer Klarheit und Präzision, die man so nicht allzu oft finden wird. Und schon gar nicht in dieser Preisklasse.
Wir hatten in den vergangenen Wochen einige Vorführsessions mit der CM38P. Die
Resonanz war unisono: jeder Hörer war beeindruckt. Und in aller Bescheidenheit muss
ich zugeben, dass ich noch nie einen so guten passiven Lautsprecher entwickelt habe, wie die CM38P.

Natürlich muss man viele Faktoren berücksichtigen. Die Größe, das Volumen und die Membranfläche spielen eine wichtige Rolle. Die Qualität der Treiber ist immens wichtig.
Und der Preis spielt auch eine ganz wichtige Rolle. Aber es gibt genügend Beispiele, dass mit weit höherem Materialeinsatz nicht immer mehr erreicht wird. Im Gegenteil, jedes Jahr
auf der High-End kann man den Gegenbeweis in vielfältigsten Ausführungen erleben.

Noch eine technische Anmerkung zur CM38P: Der Bausatzpreis beinhaltet alle passiven Bauteile der Frequenzweichen als Weichenkit. Wir verwenden Spulen und Kondensatoren
von Mundorf und renommierten Herstellern. Im Mitten-, Hochtonbereich setzen wir SA-Kondensatoren von ICW, d.h. sogenannte Clarity Caps ein. Die Kondensatoren, die für die Impedanzlinearisierung verwendet werden, sind "nur" bipolare Elkos. Mehr zu investieren, wäre Unsinn. Eine High-End Empfehlung als Alternative gibt es bei Korrekturschaltungen
von uns nicht.

CM38XOP.jpg
Abb.: CM38P Frequenzweiche der Passiv-Version auf Platinen
 
Wer die Frequenzweichen als Fertigweichen auf Platinen haben möchte, kann das gegen Aufpreis gerne haben, muss das aber bei der Bestellung vermerken.  

Konstruktionszeichnungen:

CM38A3D                      Download Link der CM38 A in 3D: CM38A3D
ZA1CM38A
                    Download Link der Zeichnungsansichten 1 der CM38A: ZA1CM38A
ZA2CM38A
                    Download Link der Zeichnungsansichten 2 der CM38A: ZA2CM38A
CM38P3D
                      Download Link der CM38 Passiv in 3D: CM38P3D
ZA1CM38P
                    Download Link der Zeichnungsansichten 1 CM38P : ZA1CM38P
ZA2CM38P
                    Download Link der Zeichnungsansichten 2 CM38P: ZA2CM38P
VOLTB2500
                   Download Link der Einbaumasse: VOLT B2500
VOLTVM754
                  Download Link der Einbaumasse: VOLT VM753
XOCM38P
                      Download Link der Weichenschaltung CM38P: XOCM38P

 

 

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