Vorbemerkung: wir lassen die alten News stehen, auch wenn deren Inhalte zum Teil überholt sind. Die
aktuellen News folgen hier an vorderster Stelle.

News Stand 07/2010:

Vorab Organisatorisches: wir haben Betriebsferien vom 5.7. bis einschließlich 17.6. In dieser Zeit sind wir nur per Email erreichbar.

Neue Lautsprecherkombinationen:

A.O.S. Monitor 10 BE:

Monitor10BE

Quasi eine STUDIO 12, aber im "Normalformat". Damit der Lautsprecher in "normalen" Wohnzimmern ankommt, haben wir
diesmal auf die schräge Schallwand verzichtet. Klingt auch so perfekt. Ausgestattet mit dem neuen Holz-Papier 15W9531-G01
und der Beryllium Kalotte ein kleiner Überflieger. Wie schon bei der STUDIO 12 ist die Frequenzweiche sehr schlicht. 6dB
reichen für ein ausgewogenes Klangbild. Die tollen Gehäuse aus gegossenem Stein für die Kombination der ILLU15 werden
wir auch für die MONITOR 10 BE adaptieren lassen.

Bausatzpreis MONITOR 10 BE: ca. Preis STUDIO 12 XL + 150,- Lieferbar ab August.

A.O.S. STUDIO 80 TL BE:

Studio80TLBE

Wir haben uns nochmal intensiv mit der STUDIO 80 TL beschäftigt. Ein Modell, dass relativ wenig Resonanz zeigt. Kein Wunder,
denn wir haben diese Kombination, die eigentlich auf der STUDIO 12, 24 Serie aufbaut, bislang relativ Stiefmütterlich behandelt.
Zu unrecht, muß ich zugeben. Denn: der Mitten- Hochtonbereich mit dem 15er Revelator und den Hochtonalternativen D3004/6600
und R2904/7000 sind tonal hervorragend abgestimmt. Nachdem die PYRAMIDE 22 BE so gut eingeschlagen hat und die Revelator
Chassis sich sehr ähnlich sind, habe ich eine Neuabstimmung mit dem 15W9531G01 (Holz-Papier) und dem D3004/6640 gemacht..
Im Bass kommt der 22W8857 zum Einsatz, weil mir der 8851 in dieser Kombination zu laut ist.

Die Weiche ist im Bass-, Mittenbereich ist ähnlich der Studio 100 TL. Aber im Mitten-, Hochtonbereich verwenden wir konsequent
eine 6dB-Weiche. Wie bei der 12 oder 24. Das kommt extrem gut rüber. Die Musiker stehen perfekt im Raum. Ich denke wir werden
die 80 TL als Alternative zur 100 TL führen und die 85 und 42 TL (auch mangels Nachfrage) in der nächsten Bausatzliste streichen.

Bausatzpreis STUDIO 80 TL (2010) unverändert, die BE-Version + 150,- im Vergleich zur XL-Version. Lieferbar in der 6600-Version
und XL-Version. Die BE-Version wird erst im August lieferbar sein. Es gibt immer noch Engpässe beim Beryllium Hochtöner.

Der "Hammer" kommt hier:

A.O.S. MONITOR 24 ATC BE:

Monitor 24 ATC BE

Der Lautsprecher besteht aus zwei Gehäuseteilen. Das Bassgehäuse mit einem Volumen von ca. 24 Ltr. für den Scan Speak 22W 8857.
Leicht angeschrägte Schallwand. Das Mitten- Hochtongehäuse setzt die schlanke, leicht schräge Linie fort und beherbergt den ATC
Kalottenmitteltöner in der Special-A.O.S.-Version mit 16 Ohm Schwingspule. Im Hochtonbereich kommt nur das Beste vom Besten
in Frage, der Beryllium Hochtöner spielt hier extrem gut. Nichts ist aufdringlich, spitz oder aggressiv. Wir haben mit unserem ATB
Messungen auf dem Hörplatz gemacht. Die "MONITOR 24" spielt von 200 Hz bis 20 kHz in einem Bereich von 2 dB. Bemerkenswert
ist aber nicht die Linearität, was überzeugt ist die perfekte 3-dimensionale Räumlichkeit. Und noch ein Unterschied zu unseren musikalischen
Revelator-Lösungen. Der Mitteltöner spielt mit einer Gelassenheit selbst kritische Musikstücke, überzeugt durch seine Abstrahlcharakteristik.
Ein perfekter Monitor. Selbst für professionelle Anwendungen.
Ich habe auf der High-End 2010 in München die ATC Vorführungen besucht. Ich war von dem 85 kg Monster eher enttäuscht.
Meine MONITOR 24 ATC BE kommt wesentlich lockerer und unangestrengter rüber, als das, was ich dort gehört habe. Muss aber die
Vorführenden insofern in Schutz nehmen, als die Akustik in den Vorführräumen denkbar schlecht war. Ich kann meine Lautsprecher dagegen
in einer Art Wohnzimmeratmosphäre entwickeln. Das sind natürlich bessere Voraussetzungen. Allerdings: wir verwenden die besseren Hochtöner.
Auch das muß mal gesagt werden.

Technisches: Die Weiche ist im Bassbereich 12dB, im Mittenbereich und Hochtonbereich mit 6dB konzipiert, was aber nur funktioniert, wenn
sowohl der Mitteltöner, wie auch der Hochtöner bei seinen Resonanzfrequenzen entzerrt wird. Wir sind noch am Hören, ob wir beim Hochpass
vom Mitteltöner normale MCaps oder die Supreme Oil VN anbieten sollen. Letztere würden den Bausatzpreis deutlich verteuern. Das ist fast so,
als wenn wir den Mundorf Silber-Gold als Standard im Hochtonbereich definieren. Eine Alternative bei dem Bausatz werden wir in dieser Richtung
bis Ende Juli sicherlich einplanen.

Bausatzpreis MONITOR 24 ATC BE: ca. EUR 2.500,-

High-End Grüße aus Wessobrunn, 2. Juli 2010
Axel Oberhage

 

News Stand 05/2010:

A.O.S. PYRAMIDE 22 BE:

Abb.: hier sieht man das Teil auch von der Seite mit der geraden Rückwand.
nicht ganz einfach für den Eigenbau

Der Beryllium Hochtöner hat phänomenal eingeschlagen, die Kombination mit dem 18er Revelator mit Holz-Papier Membran
ist richtig gut. Die Holz-Papier Membran ist im Mittenbereich deutlich druckvoller, als die Normalversion und funktioniert
hervorragend mit einer 6dB Weiche.
Die tonale Balance ist so perfekt, dass wir aus diesem Grund, künftig in allen unseren
2-Wege Revelator-Kombinationen kompromisslos die 4 Ohm-Holz-Papier Version einsetzen. Als 8 Ohm Version gibt es sie
leider nicht, daher ist diese Variante bei der STUDIO 30 REF nicht möglich.

Diese Änderungen sind noch nicht in den Bausatzpreislisten eingearbeitet. Gelten aber ab sofort. Neue Bausatzpreise siehe weiter unten.
Bitte beachten Sie, dass wir die Bausätze nur noch mit kompletten Fertigweichen ausliefern. Die Spar-Option "Bausatzweiche" ist nicht
angenommen worden. Ausnahme: die neue ECO22-2010.

A.O.S. ECO 22 - 2010:

Die ECO22-2010 ist quasi eine STUDIO 22 REF M mit neuen 18W Papier-Holz Revelator. Die Weiche ist mit
"value for money" Bauteilen ausgestattet. Zum Beispiel mit einer niederohmigen Falcon Low Loss Spulen. Man könnte
zweifellos weitaus teurere Spulen verwenden, aber ich garantiere, es klingt auch so gut. Deutlich günstiger als die
alte STUDIO 22 REF M, aber deutlich teurer als die alte ECO 22 mit den Classic-Tieftöner und Peerless Hochtöner.
Wir könnten auch die Peerless Hochtöner einsetzen, dann wären wir deutlich günstiger, aber das Weichen-Konzept
geht nicht mehr auf.



Abb.: Die neue ECO 22-2010

Anstelle einer Fertigweiche ist ein Weichenbausatz vorgesehen, allerdings mit optionalem Einbauterminal
mit Steckplatine siehe nachfolgende Abbildung:

Abb.: Das optionale ECO22-2010 Terminal mit Weichenbausatz.
So klein realisierbar, weil die Weiche mit 6dB plus
Impedanzkorrektur des Hochtöners, lediglich 6 Bauteile braucht.


Als Terminals werden in unseren Bausätzen grundsätzlich nur noch die EB4 Banana-Goldbuchsen für Einlochmontage und Single-Wiring geliefert.
Wer lieber die High-End Terminals von WBT, Mundorf oder Messingterminals von IT möchte, muss diese als Zubehör bestellen. Ansonsten sind
die Bausätze so komplett wie immer.

Hier die aktuellen Bausatz-Preise, die bis Ende Mai gültig sind:

STUDIO 22 REF XL: 18W4531G01, R2904/7000-05 selected 1298,-
STUDIO 22 REF BE: 18W4531G01, D3004/6640 1498,-
Aufpreis XL und BE: CFC-Spulen 40,-

ECO22-2010: 18W4531G01, D2904/9800-07, Bausatzweiche 780,-
Aufpreis: Rundterminal mit Steckplatine 15,-

PYRAMIDE 22 BE: 18W4531G01, D3004/6640 1498,-
Gehäuse MDF roh, vorgeschliffen 590,-
Gehäuse MDF mit Spritz-Grundierfüller 740,-
Gehäuse komplett Lackiert 890,-

Aufgepasst! Es gibt wie im Februar nochmal ein (nur 1!) Sonderangebot Bausatz Pyramide BE
mit vorlackierten Gehäusen in der Sonderliste!

STUDIO 35 BR XL: Bestückungen wie (22 XL): Aufpreis gegenüber 22 REF XL EUR 30,-
STUDIO 35 BR BE: Bestückung wie (22 BE) Aufpreis auch hier EUR 30,-

Ein bisschen Eigenwerbung darf schon sein, noch dazu, wenn man sie nicht selber macht:

Kommentar zur Pyramide 22 BE von Kunde S.B. aus Ostfildern:

Nun aber zu meinen Eindrücken zu den Pyramide 22 BE (dürfen von Ihnen gerne marketingtechnisch verwendet werden):

Diese Teile sind einfach nur der Oberhammer. Klingen unheimlich räumlich, bieten im Vergleich zur Studio 12 mehr
Volumen und die Abstrahlcharakteristik der Berillium-Hochtöner ist exzellent. Diese Pyramiden sehen nicht nur sehr
hübsch aus, sie zaubern auch einen Klang in den Raum, der eigentlich kaum zu beschreiben ist.
Stimmen haben eine wunderschöne, warme Seidigkeit, der Wohlklang füllt den Raum und löst sich vollständig von den Boxen.
Katie Melua, Nora Jones oder Adoro erzeugen regelrecht Gänsehautfeeling. Selbst im Bassbereich bringen diese Lautsprecher
auch schon bei niedrigen Lautstärken ein Volumen, welches ich nicht für möglich gehalten hätte.
Aufgrund der beeindruckende Klangeigenschaften im Nahbereich ist dieser Lautsprecher auch als Monitor sehr gut geeignet.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich persönlich vom Klang zu überzeugen. Für diesen Preis habe ich bislang noch nichts
Vergleichbares gehört, weiter so Herr Oberhage.

 

Breitband Modell 10WB0842G:

Abb.: Nochmal die kleine 2 Liter Box mit Anwinklung für den Nahbereich

Vorweggeschickt: ich war und bin kein Fan von Breitbändern. Vor allem nicht von den großen 8" oder 10" mit riesigem
Gehäusevolumen, Horn oder nicht Horn, hohem Wirkungsgrad, meist Röhrengetrieben … das ist was für High-End Puritaner.
Ein eingefleischter TL-Fan könnte da echt nervös werden.

Der Scan Speak Breitbänder hat mit dieser Betrachtung nichts zu tun. Ansatzpunkt ist hier ein anderer: beispielsweise als
kleiner Nahfeld-Monitor für Computeranwendungen, für den Schreibtisch, fürs Büro oder den mobilen Arbeitsplatz oder als
Zweitlautsprecher in Hobby-Räumen. Für solche Anwendungen kann man den kleinen Musikzwerg schätzen lernen. So gesehen
ein exzellenter Breitbänder! Als vollwertiger Hauptlautsprecher? Nur bedingt genießbar!

Die Passiv-Variante:

Wir hatten früher mit der STUDIO 2.5 den Scan Speak Breitbänder 13M4535 im Sortiment. Bekanntlich leider nicht mehr lieferbar.
Das Teil wurde vor allem für Arbeitsplätze von Rundfunk-Korrespondenten gebaut und war in erster Linie auf gute Sprachverständlichkeit
getrimmt war. Für die Reproduktion großer Orchester ungeeignet.
Wie bei der 2.5 bin ich mit dem 10WB vorgegangen: Die "Weiche" muss die Mitten zurücknehmen und das geht nur mit einem Serien-
Saugkreis. Nehmen Sie eine Spule von 0.39mH, 22 µF und 15 Ohm und man hat einen guten ersten Ansatz. Man kann noch einen
zweiten Saugkreis mit 0.1mH, 22µF und 10 Ohm dazuschalten. Das klingt noch einen Tick seriöser. Viel mehr kann man passiv
eigentlich nicht machen. Physikalische Grenzen, wie fehlender Bass und begrenzte Auslenkung, kann man ohne Subwoofer nicht
überwinden.

Die Aktiv-Variante:

Es gibt einen kleinen, digitalen Stereo-Verstärker mit 2x25W mit integriertem DSP. Hier kann man ein echtes kleines Wunder erzeugen,
dass den Breitbänder fast genial macht: man kann ihn im unteren Bass, wo es kritisch für den 10WB wird, steilflankig begrenzen, im
oberen Bassbereich, wo er noch mithalten kann, etwas anheben. Die Mitten kann man ganz nach Gusto zurücknehmen (Taunus-Sound hat
hier wohl seine Berechtigung) und die Höhen nachkorrigieren. Und das alles bei laufendem Betrieb, wenn man das Programm aufgerufen hat
und die Verbindung zum DSP steht.

Abb.links: Verstärkerplatine ohne Anschlusselemente, Abb.rechts: mit eigenem Kästchen und RS232 Wandler


Man kann auch noch was anderes daraus machen: Man kann eine 2-Wege Box ohne Weiche ansteuern. Mit dem DSP-Verstärker hat man
seine komplette Aktivbox mit individueller Gestaltungsmöglichkeit. Bei aller Freiheit eigener Boxenentwicklung... man sollte aber ein bischen
was von Lautsprecherentwicklung verstehen, sonst wird man bei soviel Freiheit auch mal an Grenzen stossen.

Dieser Digital-Verstärker stammt aus dem Vertriebsprogramm von der Firma ASE, über die wir das Gerät auch beziehen. Es wird mit
passender Software geliefert. Ein geeignetes Netzteil muss 18-19 V Gleichspannung haben und ca. 1.8A liefern. Passende Schaltnetzteile
gibt es im Handel, können aber auch von uns bezogen werden. Benötigt wird weiterhin ein RS232-TTL Wandler mit 10-poligem Pfostenverbinder.
Sie sollten ein Verbindungskabel zum Computer haben. Entweder RS232 auf RS232 oder auf USB. Im Bild das silberne Kabel mit den blau-günen
Steckern.

Abb.: Hier nochmal alle Teile des Kits, DSP-Endstufe, Wandler und Adapter-Kabel

Die aktuellen Preise:

Breitbänder: Scan Speak 10 WB 0824 EUR 85,- p. Stück
DSP Endstufenmodul 2x25W
mit Software und zwei voreingestellten Filterkurven EUR 150,-
Adapter Pfostenstecker RS232-Wandler mit 10poligem Verbindungskabel und Pfostenstecker EUR 15,-
(bei Bedarf) Schaltnetzteil 19V/1.8A auf Anfrage
(bei Bedarf ) Kabelt RS232-USB auf Anfrage

A.O.S. ATC-Scan Speak Kombinationen:

Anstelle der MONITOR 48 mit modular aufgebauten Bass-, Mitte- und Hochtongehäuse haben wir die ATC-Version mittlerweile im modifizierten
STUDIO 100 TL Gehäuse aufgebaut:

Abb.: AOS-ATC-TL, der "Erlkönig" im modifiziertem Studio 100 TL Gehäuse

Zugegeben, das Foto ist nicht gut. Hier stehen Antiquität neben Neuheit im privisorischem Gewand. Man hätte das besser machen
können. Aber akustisch gesehen:
eine echte Alternative zur Reflexkombination. ATC baut bekanntlich seine Monitore als Bassreflex
Versionen. Unser erster Versuch mit einer verkürzten TL mit aufgesetztem, separaten Mittel-, Hochtonbereich haben wir mit negativem
Erfolg getestet. Der untere Mittenbereich war sehr wellig und konnte in keiner Weise befriedigen. Wir dachten erst, die Übergangsfrequenz
mit 380 Hz passt nicht zur TL. Doch im Gehäuse der STUDIO 100 mit gehörigem Abstand zwischen Bass und Mitteltöner, spielt die
Kombination genial. Wer diese Mitteltonkalotte mit ihrer perfekten Auflösung und dem unvergleichlichen Rundstrahlverhalten liebt, der
findet in dieser TL-Version seinen Musiker.

Die MONITOR 24 basierend auf dem 22W ist leider immer noch nicht fertig, weil unser Schreiner krankheitsbedingt ausgefallen ist. Die
kleine Version wird möglicherweise gegen die oben gezeigte AOS-ATC-TL nicht mithalten können, wäre aber mit schlankerem Gehäuse
mit einem deutlich höherem WAF ausgestattet. Und von daher nicht unbedingt überflüssig.

ATC 30 W:

Weil man ja gerne noch einen oben drauf setzen will, haben wir haben jetzt auch den
12" ATC Bass (A.O.S. Special) bekommen. Von den ATC Technikern wissen wir, dass der 12" in seinen Basseigenschaften, den 10" Tieftöner,
den wir nach wie vor für das Non-Plus-Ultra in der TL halten, deutlich überholt. Ober schlägt Unter, wie es halt immer so ist.
Unsere Planung ist, ähnlich wie bei ATC eine Bassreflex-Version aufzubauen. Das Gehäuse mit 100 Ltr. Volumen ist mit einer Breite von 40 cm
nahe an Kühlschrankgröße. Der erwähnte WAF dürfte hier deutlich niedriger ausfallen, als bei der STUDIO 100. Schau mer mal, würde der Kaiser
sagen. Von solchen "Kleinigkeiten" lassen wir uns erstmal nicht bremsen. Eine originale ATC 100 ist ein Traumlautsprecher, die von einer ATC 150
durchaus getoppt werden könnte. Aber da mache ich auch nicht mehr mit. 85 kg im Original? Das ist zuviel.

In diesem Sinne
High-End
Grüße aus Wessobrunn


News: Stand 31.3.2010

Teilnahme an der Umfrage zu Selbstbauprojekten - Gewinnverlosung

Es hat mich sehr gefreut, dass an der Befragung so viele Kunden und Interessenten teilgenommen haben. Es sind
insgesamt 25 Stellungnahmen eingegangen. Die Zahl 25 ist auf den ersten Blick vielleicht nicht wirklich hoch, aber
es sind viele sehr Kommentare darunter, die auf die angesprochene Thematik umfassend und ausführlich eingehen.
Vielen Dank an alle Teilnehmer. Eine Auswertung, bzw. ein Bericht über die Stellungnahmen und Meinungen folgt
nach Ostern.

Zur Gewinnverlosung:

da etliche Teilnehmer auf die Fragen sehr ausführlich Stellung genommen und richtig viel Zeit investiert haben, habe
ich mich kurzerhand entschlossen -ohne vorherige Ankündigung - noch einen zweiten und dritten Gewinner auszuloben,
die einen hervorragenden Wein aus der Toskana erhalten.
Einige Kunden wissen es schon und haben sich auch schon durchprobiert: wir haben seit 2009 nebenbei noch einen
kleinen aber feinen Weinhandel für Weine aus der Maremma. Als Maremma bezeichnet man die Gegend der südliche
Toskana, die sich von Livorno über Grosseto bis südlich vom Monte d'Argentario erstreckt und von den Küsten des
Thyrennischen Meeres bis ins Landesinnere, mitten durch die wünderschönen Hügel der Alta Maremma zum höchsten
Berg dieser Region, dem Monte Amiata reicht. Dort wird der köstliche Wein angebaut, den es bei uns gibt. Wer sich
auf unserer Homepage umsehen möchte geht auf den Link www.vinidimaremma.com

Der zweite Gewinner bekommt einen Ciabatta, das ein Morellino di Scansano Riserva von Erik Banti und der dritte
Gewinner einen "normalen" Morellind di Scansano, ebenfalls aus dem Weingut Erik Banti.

Wir haben die Gewinnverlosung schon heute gemacht, damit die Gewinne noch als "Osterei" im Körbchen landen. Die
Gewinne sind heute mit der Post auf den Weg gegangen. Meine Sekretärin hat die Lose gezogen. Alle Zuschriften
waren nach Eingang durchnummeriert, jede Nummer hat ein Los bekommen.


Ziehung 1: Zuschrift Nr. 4 : Gewinner ist B.Zettler und hat das Pärchen SCAN SPEAK Breitbänder 10WB0824G gewonnen.
Ziehung 2: Zuschrift Nr. 10: Gewinner ist U.Tiemann. Er hat den Ciabatta gewonnen.
Ziehung 3: Zuschrift Nr. 12: Gewinner ist G.Oestringer. Er kann sich auf einen Morellino freuen.

Abb: Das Gewinner-Los mit der Nr. 4 wurde als Erstes gezogen.

Abb.: Das Los mit der Nr. 12 war der dritte Gewinner

Weitere Nachrichten (Auswertung der Fragebögen, 2x25W Stereo Aktivendstufe mit eingebautem DSP im Format eines
2,5" Laufwerksgehäuses für den 10WB, erhältlich für weniger als EUR 200,-) folgen nach Ostern.

 

News: Stand Februar 2010 (mit Nachtrag 27.2.2010)

In den Monaten Dezember/Januar geht mit innovativen Lautsprecherentwicklungen nicht viel. Abschlussarbeiten, Finanzamt …
da müssen Termine eingehalten werden. Und ein paar besinnliche Momente soll es ja im Dezember auch noch geben. Doch
ein bisschen was Neues gibt es schon:

Beryllium Hochtöner D3004/6640

eigentlich hatte ich mich gefragt, wofür brauchen wir bei Scan Speak auch noch einen Beryllium Hochtöner? Der Ringradiator
ist doch die absolute Perfektion. Aber wie heißt es so trefflich? Der König ist tot, es lebe der König … so oder ähnlich. Hier
ein Bericht, was beim Probehören und der anschließenden Abstimmung herausgekommen ist:

A.O.S. PYRAMIDE 22 BE

STUDIO 12 und STUDIO 24 haben eines gemeinsam, die Musik spielt vom Lautsprecher völlig losgelöst, die räumliche Wiedergabe
ist überzeugend 3-dimensional. Das war nicht zuletzt der Grund, warum wir uns eine Pyramide als Variante der STUDIO 22 REF
überlegt haben. Ein Konstruktion mit Zeitversatz ohne teure Alu-Ringe à la STUDIO 24.

Da das Gehäuse nicht nur plump eine nach hinten geneigte Frontplatte haben sollte, das sieht bei einer STUDIO 12 noch gut aus,
bei einem 18er Tieftöner dagegen nicht besonders, haben wir die Pyramidenform gewählt. Das macht das Gehäuse leider auch
etwas kompliziert und nicht für jeden Heimwerker realisierbar. Einen Siegeszug wird unser Bauvorschlag deshalb wohl nicht machen.
Es gibt aber im High-End Bereich sehr schöne Exemplare mit ähnlichen Konstruktionen, meist mit sehr edlen Furnieren. Vom
Preisniveau sind diese Lautsprecher aber meist jenseits von Gut und Böse und für Selbstbau-Freaks indiskutabel. So gesehen haben
wir mit unserem Design vielleicht doch eine Chance?

Die erste Version - ein Foto der PYRAMIDE mit dem D3004/6600 ist in den News weiter unten zu finden - hat bis heute noch keinen
Interessenten gefunden. Macht nichts. Dafür haben wir an der Bestückung weiter experimentiert und sind auf eine geniale Version
gestoßen. Diese Kombination ist weltweit noch einzigartig! Der Revelator 18W4531G01 (Membran aus Holz-Papier, wie unser neuer
15W9531G01) mit dem Beryllium-Hochtöner D3004/6640 kombiniert. Die Abstimmung der PYRAMIDE 22 BE hat nur wenig Zeit
beansprucht. Die Montage der Chassis hat wohl länger gedauert. Die Feinabstimmung der Bauteile (cfc-Spule oder normale Luftspule;
Silber-Gold Kondensator oder Clarity Cap) dauert viel länger, macht aber richtig Spaß. Momentan geniesse ich das Ergebnis.

Als "alten Hasen" haut einem eine Neuentwicklungen meist nicht wirklich "vom Hocker". Man freut sich über gewisse Verbesserungen.
Viel passiert nicht, wenn man mit den SCAN SPEAK Chassis ohnehin auf sehr hohem Niveau ist. Der Mitteltöner von ATC ist so ein
Teil das einen fasziniert, ist aber nicht neu, sondern wiederentdeckt. Der 18er Revelator mit Holz-Papier und geschlitzter Membran ist
neu und hat die gleichen positiven Eigenschaften, wie der Holz-Papier 15er: in den Mitten noch detaillierter und druckvoller. Das ist eine
Verbesserung, aber nicht so grandios, dass man darüber viele Worte verlieren müßte.

Der eigentliche Hammer ist der Beryllium Hochtöner. Total klare Höhen, gepaart mit einem angenehm zarten, transparenten und absolut
nicht aufdringlichen Hochtonbereich. Und das bei einem Hochtöner, der ünerhaupt noch nicht eingespielt war. Echt faszinierend!

Beide Chassis, der 18er Revcelator und der Beryllium Hochtöner lassen eine konsequente 6dB-Weiche zu. Im Tieftonbereich (kein
RC-Glied notwendig!), wie auch im Hochtonbereich (1 Widerstand, 1 Kondensator plus RCL-Glied zur Impedanzlinearisierung des
Resonanzpeaks bei 500 Hz), mehr braucht dieser Lautsprecher nicht.

Dass FOCAL schon lange einen Beryllium Hochtöner hat, der in Insiderkreise durchaus geschätzt wird, weiß ich. Warum ausgerechnet
dieses edelsteinharte Material so gut klingt, weiß ich leider nicht. Offensichtlich ist das aber eine Alternative zu B&W's Diamanthochtöner
mit ähnlich hartem Membranmaterial. Leider haben wir jetzt zwei Hochtöner, die extrem gut sind: den Ringradiator R2904/7000 und den
Beryllium D3004/6640. Das macht die Entscheidung, welchen Hochtöner wir in der Topliga verwenden sollen, nicht gerade einfacher.
Wir werden den Beryllium-Hochtöner im Kit vorerst nur in der PYRAMIDE 22 BE anbieten.

Nachtrag 28.2.2010:

Das hier an dieser Stelle angekündigte Sonderangebot zur Einführung der Pyramide ist bereits vergriffen.

Wir haben parallel zur Entwicklung der PYRAMID 22 BE die Messprotokolle über die Clipboard Funktion in einer Word Datei protokolliert.
Wer das gerne sehen möchte, soll kurz eine Mail schicken.

Hören? Leider vorerst nur bei uns in Wessobrunn. Mit dem Angebot in der Sonderliste 2/2010 vielleicht auch schon bald in Holland.

 

SCAN SPEAK Breitbänder 10WB0824G:

Der Testbericht in der Klang&Ton 2/2010 stösst auf breite Resonanz. Die Nachfrage nach den edlen SCAN SPEAK Breitbändern ist
bemerkenswert.

Zur Klarstellung: von Scan Speak gibt es die Breitbänder 10F4424 und 10F8424 als Industrietypen. Für den Hobbymarkt gibt es die
8 Ohm Version mit der Bezeichnung 10WB0824G (WB= wide band). Die 4 Ohm Version ist für den Selbstbaumarkt nicht vorgesehen.

Nachtrag 28.2.2010:

Wir haben im Downloadbereich einen Gehäusebauvorschlag für diesen Breitbänder eingestellt. In diesem Fall speziell eine Lösung für
den Nahbereichshörer, der diese kleinen Monitore auf seinem Schreibtisch platzieren möchte. Den Trick mit der nach unten überstehenden
Schallwand habe ich beim Kollegen Gerd Lommersum entdeckt und darf die Idee mit einem Dankeschön nach Balingen auf Scan Speak
übertragen. Das nachstehende Foto zeigt den Prototypen, den ich mir mal eben für meinen Schreibtisch gebaut habe.

Abb.: Prototyp STUDIO 2.0 - WB08

Man kann durchaus ohne Frequenzweiche hören. Wir werden da aber noch ein klein wenig dran arbeiten.
Dieses Modell wird bis gegen Ende März bei uns als Bausatz STUDIO 2.0 -WB08 mit Zubehör und passivem Contour-Filter erhältlich
sein!

 

Bausatzpreisliste:

Leider sind wir noch nicht dazugekommen die Bausatzpreisliste neu zu erstellen. Die Listen werden aber in Kürze aktualisiert.
Die Preislisten der Chassis sind aktualisiert (Ringradiatoren sind dank der größeren Stückzahlen etwas günstiger), ebenso die
Zubehörlisten.
Die Bausatzliste wird im Laufe der 1.Märzwoche ergänzt und gestrafft.

 

Innovative Ideen für den Selbstbau? High-End- oder Billigheimer? Schlichte Standardgehäuse oder
Designlautsprecher? Ein paar Fragen für deren Antwort man ein Pärchen Breitbänder gewinnen kann.

Wir haben mit dem Hersteller Scan Speak phantastische Chassis an der Hand, mit denen man exzellente Lautsprecher entwickeln
kann. Was wir in der Vergangenheit auch immer mit viel Engagement gemacht haben. Mitunter auch Markenübergreifend. Im Vordergrund
stand bei unseren Modellen meist die Musik und in zweiter Linie das Design. Meist war das Design von der Überlegung geprägt, daß der
"normale" Heimwerker noch eine Chance haben muss, die Lautsprecher auch zu realisieren. Das war eigentlich immer unsere Grundidee
vom Selbstbau.
Der andere Ansatzpunkt sind die Kosten. Man will sich was richtig Gutes leisten, ist aber nicht bereit die abgehobenen Preise im High-End
Sektor zu bezahlen. Wäre auch ein Grund sich Lautsprecher selbst zu bauen.

Manchmal verselbstständigen sich die Ideen. Es wird alles größer, es wird teurer, das Design wird aufregender, Lautsprecher werden
komplizierter ...

Uns würde mal interessieren was Selbstbau-Freaks zum diesem Thema meinen.

Zwei Beispiele: SCAN SPEAK APOLLON, in der ELEKTOR Spezial 3 vorgestellt. Und PYRAMIDE 22. In der APOLLON sind nicht weniger
als 5 teure Chassis aus der Illuminator Serie verbaut. Beim Design sind ungewöhnliche Wege beschritten worden. Die modulare Bauweise,
bei der man für Tieftöner, Mitteltöner usw. eigene Gehäuse vorsieht, kann den Selbstbau erheblich vereinfachen. Kaum ein Lautsprecherprojekt
auf so hohem Niveau, ist so einfach zu bauen gewesen. Im Gegensatz dazu der Bauvorschlag unserer PYRAMID 22. Vom Ergebnis gesehen,
auch auf hohem Niveau, aber für den Eigenbau fast nicht zu realisieren.

Sind innovative, mitunter auch teure Bauprojekte beim Lautsprecher Selbstbau überhaupt von Interesse? Oder sollten wir einfache Bauvorschläge
in 3 Größen, wie beispielsweise Regalbox, kleine Standbox, große Standbox präsentieren. Vielleicht alternativ für den kleinen oder den großen
Geldbeutel je eine Variante? Innovative Designs nur für den betuchten Fertigboxen Käufer?

Schreiben Sie uns bitte doch mal Ihre Meinung dazu. Konkret wüßten wir gerne:

FRAGE 1: Wenn eine APOLLON als High-End-Fertigbox zu kaufen wäre, würde sie nicht unter 20.0 - 30.0 EUR zu haben sein. Vielleicht sogar
noch teurer.
Die Gehäuse wären dann - passend zum Preis - gestylt und die Werbung pompös. Sind Bausätze, die bei so aufwändigen Bestückung
zwangsläufig in Preisregionen von 3.0 EUR und darüber vorstoßen, für den Selbstbau noch von Interesse?

FRAGE 2: Was halten Sie von der modularen Bauweise? Beispiel APOLLON oder unsere 3-Wege ATC Kombination. Im Prinzip ist das genial, weil
der Heimwerker das vielleicht sogar im eigenen Keller hinbekommen können. Wenn ich daran denke wieviele Kunden eine STUDIO 100 TL selbst
bauen, könnte man das modular mit Links lösen. Somit wären Gehäuse
genial einfach. Ist das der falsche Weg? Wollen Selbstbaukunden lieber
konventionelle Gehäuse?

FRAGE 3: Gerade in technisch sehr anspruchsvollen Lautsprecherlösungen werden Aktivkonzepte (Teilaktiv, Aktivbetrieb, DSP Unterstützung etc.)
immer wichtiger. Kommen für Sie als Lautsprecher Selbstbaukunde aktive Komponenten überhaupt in Frage?

Wir werden alle Rückmeldungen (Termin bis 31.März 2010) sammeln und über das Ergebnis berichten. Wir freuen uns über jeden konstruktiven
Beitrag. Unter allen Zuschriften (bitte per email und mit vollständiger Adresse, wir geben die Daten garantiert nicht weiter) verlosen wir
unter Ausschluß des Rechtsweges am 31.3. ein Paar Scan Speak 10WB0824G.

 

News: Stand Oktober 2009

Heute nur eine Kurzinfo ohne Fotos:

Wir sind dabei unsere Homepage etwas moderner zu gestalten und gleichzeitig für Suchmaschinen zu optimieren.
Deshalb auch eine neue Eingangsseite. Danach verzweigt es in die bekannten Seiten, die wir zum Teil aber schon
überarbeitet haben. Die Erneuerung wird sich noch eine Weile hinziehen. In der Zwischenzeit haben wir ein paar
Unklarheiten beseitigt und alle neuen Illuminator-Chassis mit Fotos und Datenblätter eingepflegt. Der Downloadbereich
für die Bauvorschläge ist aktualisiert worden. In Kürze werden wir auch Bauvorschläge von Kollegen einstellen, die
wir für Selbstbau Freaks interessant halten.
Hier finden Sie jetzt auch neue Baupläne für die Illuminator-Serie und einen Bauplan für die ATC-Mitteltonkalotte.

Ausführliche News kommen Anfang November. Jetzt nur ein paar Stichpunkte:

1. Die aktuellen Preislisten für die Chassis sind auf der Seite für den Download verfügbar. Die Preisliste für die
aktuellen Bauvorschläge werden Anfang November folgen. Etliche Chassis aus der Illuminator-Serie sind günstiger
geworden. Speziell die Hochtöner.

2. Nachdem mittlerweile die Abnahmepreise bei Scan Speak Stückzahlen bezogen sind, betrifft das die älteren Chassis
leider im negativen Sinn. Alles was über den Ersatzteilbedarf läuft, d.h. selten bestellt wird, wird teurer. Wir reduzieren
teilweise auch die Typenvielfalt. Man kann in der Preisliste sehen, ob Teile lagermäßig gehalten werden oder erst bestellt
werden müssen (Kennzeichnung mit "L" und "E").

3. STUDIO 24 MK II und STUDIO 12 MK II bekommen ab November neue 15er Revelator Treiber. Nachdem Versuche mit
Holz-Papiermembranen sehr gute Ergebnisse gebracht haben, haben wir uns einen neuen Typ bauen lassen. Der
15W9531G01 löst unseren 15W9530K02 ab. Der 9531G hat eine Holz-Papier Membran, ist unbeschichtet. Die Schwingspule
ist unverändert, d.h. an den Weichen ändert sich nichts. Wir haben das natürlich ausgiebig getestet. Mit der neuen Membran
ist der Frequenzgang im Bereich um 700- 800 Hz detlich linearer und bringt eine klare Verbesserung. Die neuen Bausätze
werden trotz den Verbesserungen im Preis unverändert bleiben. Die neuen Treiber gibt es vorerst nur bei uns direkt. Updates
auf die MKII Versionen werden von uns vorbereitet und mit attraktivem Austauschpreis angeboten. Termin Mitte November 2009.

4. Die Beryllium Kalotte D 3004/664000 ist fertig und in Kürze erhältlich. Genaueres können erst sagen, wenn wir selbst Tests
gemacht haben. Ein Testbericht ist in der aktuellen Ausgabe der Klang&Ton erschienen.

5. Im November erscheint ein Elektor Audio Sonderheft mit recht interessanten Beiträgen. Dürfte auch für Lautsprecher-Bastler
was dabei sein. Da gibt es zum Beispiel ein Selbstbauprojekt "APPOLON" mit 2 x 15WU8741T, 2x 12MU8731T plus D3004/6600
in einer schlanken Säule, die mit Alu-Winkeln, Granitsockel etc. relativ komplex aufgebaut ist. Wir haben schon mal einen leicht
nachbaubaren und relativ einfachen Gehäusebauvorschlag als Download vorbereitet (siehe Download Bereich Baupläne).
Dazu wird im Heft noch ein ultralinearer Subwoofer mit der Elektronik von HiFi-Akademie ergänzend in das Projekt eingebunden.
In der passiven Version wird der Bausatz um die 2700,- kosten. Mit edlen Chassis wird hier richtig geklotzt.

6. ATC: wir haben unser 3-Wege Projekt mit der 75mm Mitteltonkalotte endlich fertig. Zugegeben, es war nicht ganz einfach,
obwohl das Ergebnis sehr einfach ist. Der Tieftöner wird mit 12dB beschaltet, das war klar. 6dB beim Tieftöner sind Unfug.
Der Mitteltöner kann, wenn die Impedanz linearisiert ist, mit einer simplen 6dB-6dB Weiche betrieben werden und der Ringradiator
lässt sich dann wie in unseren Modellen Studio 12 und Studio 24 ebenfalls mit 6dB ankoppeln. Der Mitteltöner und der Hochtöner
haben einen Zeitversatz, den wir mit unserem Baukasten-Prinzip durch Hin- und Herschieben ausprobieren konnten.

Das Ergebnis ist phänomenal: eine Räumlichkeit, die extrem stabil ist, eine große Bühne und eine tonale Balance, die Lust auf
intensives Musikhören macht. Im Bass haben wir die Kombination mit einer TL (26W8867T) und mit einer BR mit dem ATC 24W
im 50 Ltr. Gehäuse aufgebaut. Wir wollen allerdings nur einen Bausatz mit dem 22W8851T arbeiten. Dieser Tieftöner scheint am
besten für diese Kombination. Wir haben deshalb einen Bauvorschlag mit separatem TT-Gehäuse entwickelt und dazu ein offenes
MHT-Gehäuse vorbereitet. Wer will kann sich die Kombination auch in ein kompaktes, einteiliges Gehäuse bauen. Wichtig ist die
nach hinten im 5° Winkel geneigte Schallwand, die durch die Abschrägung den Zeitversatz ermöglicht.
Der Bausatz wird ab
Dezember lieferbar sein und ca. 2500,- pro Paar kosten.

7. ILLU 15: für die Kombination haben wir einen Hersteller gefunden der Kunststeingehäuse mit Hochglanzlack anbietet. Wir werden
im November die Fotos veröffentlichen und Adresse und Preise nennen können.

8. Sonderliste: bis Mitte November wollen wir versuchen, eine aktuelle Sonderliste mit Schnäppchen vorzubereiten, in der es auch
einige hochkarätige Bausätze mit Fertiggehäusen gibt. Lautsprecher, die wir noch aus unserer Starnberger Zeit doppelt haben, weil
die einen im Büro, die andern zu Hause standen und hier in Wessobrunn nur doppelt rumstehen. Auch eine STUDIO 150 TL XL ist dabei,
mit einem etwas größerem Gehäuse als die 100 TL, weil der Lautsprecher für den 26W8867 konzipiert wurde. Mit Passivweiche oder
mit Schöni Endstufen und Aktivweichen. Manches ist aber leider nur für Selbstabholer geeignet. Lassen Sie sich überraschen!

Mehr dazu demnächst bis gegen Mitte November.

Wessobrunn, den 23.10.2009

News: Stand 10.8.2009

ILLU 15 jetzt fertig:

Abb.: A.O.S. Illu15

Die neue ILLU15 ist ein erstaunlicher Lautsprecher geworden. Mit den neuen Illuminator Chassis kann man Tiefbass
in kleinen Gehäusen neu definieren. Der Tieftöner geht nicht nur sehr dynamisch zur Sache, er erreicht trotz kleiner
Abmessungen (Bruttomasse des Gehäuses: 330 x 200 x 310 HxBxT) tief schwarze Register. Trotzdem bleibt der
Mittenbereich dabei sehr präzise und feinzeichnend. Die Beschaltung der Weiche ist relativ einfach. Man benötigt für
den 15WU ein ganz normales 12dB Filter. Mit 6dB geht es nicht, dazu ist die Membran zu hart und würde in der
Übernahmeflanke etwas Ärger bereiten. Damit die Phasenlage stimmt, haben wir auch für den Hochtöner eine 12dB-
Weiche verwendet. Der Frequenzgang bewegt sich zwischen 180 Hz und 20kHz im Bereich von +/- 1.5 dB.

Der Bausatz kostet pro Paar 1080,- . Weiter unten finden Sie für die drei ILLUMINATOR Bausätze eine Einführungsaktion.

ILLU 42 TL ebenfalls fertig:

Die 42 TL hat mehr oder weniger neben den Modellen STUDIO 100 TL und 85 TL ein Schattendasein geführt. Das
Reizvolle an der 42 TL ist das schlanke Gehäuse. Andererseits begrenzt die vorgegebene schmale Schallwand, den
Einsatz eines druckvollen, kräftigen Tieftöners auf die 18cm Chassis. Der Revelator spielt zwar schön und ohne Fehler,
macht aber nicht wirklich Tiefbass und vor allem macht er nicht richtig Power. Das hat nun ein Ende. Die 18WU drehen
den Spieß um. Jetzt geht es in den schwarzen Registern richtig zu Sache. Ich würde fast behaupten wollen, daß die
ILLU 42 TL beinahe soviel Druck machen kann, wie die 85 TL. Natürlich ist Membranfläche durch nichts zu ersetzen.
Diese Weisheit gilt nach wie vor. Ein paar Herz tiefer geht es mit dem 22W dann doch noch ... Aber wie bei dem 18WU
in der Transmission Line die Post abgeht ist schon beeindruckend.

Für die TL haben wir den 18WU8741 gewählt, denn der Parametersatz passt deutlich besser, als der vom 18WU4741.
In der Bassreflexversion (ILLU 18) dagegen haben wir uns für den höheren Wirkungsgrad entschieden und den 4 Ohm
Typ eingebaut.

Auf dem Foto sieht man, daß wir bei unserer 42 TL die MHT-Schallwand austauschen können. Leider stimmte der
Farbton nicht ganz, sodaß man das Up
date dem Prototypen sofort ansieht. Macht aber weiter nichts, weil der Lautsprecher
nur für die Vorführung spielen soll.

Abb.: ILLU 42 TL - XL

Der Mittenbereich wurde auch überarbeitet. Zunächst hatten wir den Revelator 12M4631G
eingesetzt, der in einem, zumindest optisch attraktiven, Bauvorschlag namens "Vertigo" (siehe
ELEKTOR AUDIO Spezial 2) zu finden ist. Aber als wir die neuen 12MU in der Hand halten
konnten, war die Entscheidung klar: wenn schon, dann doch gleich richtig. Aus diesem Grund
sieht man im Hochtonbereich den Ringradiator.

Die Weiche ist durchgehen in 12dB geschaltet. Der 12MU braucht das ebenso, wie der 15WU.
Das haben wir schon bei der ILLU 15 beschrieben.

Die ILLU 42 TL ist bei uns - leider vorerst nur bei uns - vorführbereit.
Der Bausatz kostet in der D3004/6600 Version EUR 1870,-, in der Ringradiator-Version 2.200,-.
Ab 22.6. sind die neuen ILLU 12MU lieferbar und damit auch die ILLU 42 TL XL und GL.


Aktivelektronik für Teilaktiv-Lautsprecher:

Unser Partner in der Schweiz, die Firma Schöni-Elektronik hat unsere Aktivelektronik, speziell die
Teilaktivmodule überarbeitet und technisch optimiert. Bislang waren die Endstufen-Module und die
Aktivweichen auf separaten Modulen untergebracht. Inzwischen ist das so optimal gemacht, dass
Elektronik versierte Freaks sich die Endstufen komplett mit Low-Pass und High-Pass Filter aufbauen
können. Man kann diese Endstufen mit oder ohne Weichen aufbauen. Das komplette Netzteil bis auf
den Trafo und ggf. eine Einschaltverzögerung mit Netzfilter (HiFi-Akademie.de) müssen separat
installiert werden.

Aus der Schweiz können wir die vorgedruckten Platinen beschaffen. Dazu gibt es detaillierte Schalt-
und Bestückungspläne und eine umfassende Teileliste, nach der der Kunde sich sämtliche Elektronikteile
von einem Lieferanten bestellen kann. Lediglich den Kühlkörper und ein Kühlelement müssten beigestellt
werden. Wir haben sowohl eine Stereoendstufe damit aufgebaut, wie auch einen Musterverstärker komplett
bestückt. Die Arbeit ist keine Hexerei und sicherlich von jedem zu schaffen, der weiß was Transistoren,
Gleichrichter und Kondensatoren sind und wie LED's richtig herum angeschlossen werden müssen.
Wir können das an dieser Stelle nicht ausführlich beschreiben. Wer effektiv Interesse hat, sich Endstufen
im Zusammenhang mit A.O.S. 3-Wege Lautsprechern zu bauenb, möge uns bitte gezielt darauf ansprechen.
Dann können wir gerne in Details gehen.

Abb.: die komplette Endstufe mit Low-Pass Filter für unsere STUDIO 100 TL/ 85 TL/ 80TL
montiert auf einem Kühlkörper von Fischer Elektronik

Abb.: hier eine Lösung wie man die Endstufen platzsparend montieren und hinter
den Lautsprechern verstecken kann.

Weitere Fotos werden in Kürze noch veröffentlicht. Wir haben zum Beispiel die STUDIO 80 TL GL
mit dem 15W9530K im Mitteltonbereich mit diesen Endstufen gekoppelt. Nach oben können die
Lautsprecher problemlos mit 6dB-Weichen wie bei der STUDIO 12 und 24 betrieben werden, wenn
die Trennung von Bass und Mitteltöner mit unserer Aktivweiche erfolgt.

 

News Stand 05.05.2009

Anfahrtswege nach Wessobrunn:

Wer aus der Richtung Bodensee/Schweiz oder von Ausgburg / Ingolstadt kommt, verläßt die Autobahn Lindau-München
bei Landsberg Ost und fährt Richtung Weilheim.
Von München dürfte der kürzeste Weg über Starnberg - Weilheim und dann Richtung Landsberg nach Wessobrunn führen.
Aus Richtung Garmisch verläßt man die AB bei der Ausfahrt Sindelsdorf und fährt Richtung Weilheim. Wenn Sie zu Hörproben
kommen möchten, dann bitten vorher wir um eine telefonische Anmeldung.

Scan Speak News:

Die in der letzten News angekündigten Umbaumaßnahmen bei Scan Speak sind schon wieder Makulatur. Tymphany als
Investor hat sich zurückgezogen. Nach den vielen Namensänderungen von Scan Speak zu D-S-T dann zu Tymphany und
jetzt wieder Scan Speak ist man doch froh, daß wieder drauf steht, was drin ist.
Manchmal haben Krisen auch was Positives.
Die neue Homepage finden Sie unter: www.scan-speak.dk

Scan Speak hat mit der Illuminator Serie in den letzten Monaten so viele neue Chassis entwickelt, wie wir es seit Beginn
unserer Vertriebstätigkeit für Scan Speak noch nicht erlebt haben. Mag sein, dass dieser exorbitante Entwicklungsschub eine
Art Befreiungsschlag war, nachdem sich Tymphany aus dem Staub gemacht hat.

Wir haben uns mit der Veröffentlichung der Illuminator-Chassis etwas Zeit gelassen. Ein Grund dafür war die anfangs etwas
problematische Liefersituation. Die neuen Chassis kamen zunächst nur kleckerweise. Und bis heute sind noch nicht alle
neuen Typen ausgeliefert.

Nachstehend können Sie alle neuen Datenblätter (gezippt) runterladen:


Download der neuen Illuminator Hochtöner

Download Datenblätter(*.zip)


Download der neuen Illuminator Ringradiatoren

Download Datenblätter(*.zip)

Download der neuen Illuminator Tief- und Mitteltöner

Download Datenblätter(*.zip)



A.O.S. Lautsprecher-News Die Illuminator Serie:

Die wichtigsten Komponenten aus der Illuminator-Serie sind für uns die neuen Tief-, Mitteltöner 12 MU, 15 WU und 18 WU.
Die Typenbezeichnung 4741T oder 8741T sagt uns, ob es sich um die 4- oder 8-Ohm Version handelt. "T" steht für die
Kennzeichnung des Schwingspulenträgers, in diesem Fall Titanium, wie bei den Revelator-Tieftönern 22W, 23W und 26W.

Abb.: 12 MU 4731T

Abb.: 15 WU 4741 T

Technische Daten: Werksangaben 15 WU 4741T (in Klammer: 15WU8741T)

Fs= 34 Hz ( 35 Hz)
Qm= 3.47 (3.37)
Qe= 0.25 (0.28)
Qt= 0.23 (0.26)
VAS= 20.1 Ltr. (20.1)
Sensitivity= 85.9dB (83.4dB)


Abb: 18 WU 8741 T

Technische Daten: Werksangaben 18 WU 4741T (in Klammer: 18WU8741T)

Fs= 30 Hz (31 Hz)
Qm=3.56 (3.51)
Qe=0.32 (0.37)
Qt=0.29 (0.33)
VAS= 49.9 Ltr. (49 Ltr.)
Sensitivity=87.2dB (85.4)


Die neuen A.O.S. Illuminator-Bausätze

Wir haben an zwei Lautsprecher-Kombinationen gearbeitet, der A.O.S. lllu15 und der A.O.S. Illu18. In beiden
Modellen verwenden wir die fast noch neue Gewebekalotte D 3004/6600, ebenso bei beiden Lautsprechern die
4-Ohm Version der Tieftöner. Über die Illu15 werden wir im nächsten Update berichten. Ist noch nicht ganz fertig.
Interessant wird auch eine neue STUDIO 42 TL Illu (18WU8741T + 12MU4731T + R2904/7000 oder D3004/6600).
Der 18WU ist sehr druckvoll und "knackig", das gibt eine enormes upgrade Potential. Damit will ich nicht die
18er Revelator schlecht machen, in 2-Wege Kombinationen sind diese Chassis fast unschlagbar, weil sie
problemlos mit 6dB-Weichen zu betreiben sind. In einer 3-Wege Version ist der 18WU überlegen, weil er in der
Lage ist mehr Druck zu machen, die Bässe kraftvoller und trockener reproduzieren kann.
Der 12MU zeigt sich von der Papierform her als genialer Mitteltöner, denn er hat einen extrem linearen Frequenzgang
dort wo wir ihn einsetzen wollen. Und der Hochtöner ist ja klar: im Topmodell kommt nur der R2904/7000 in Frage.
Spätestens Mitte Mai gibt es zu diesem Thema neue Informationen.

Bausatz Illu18

Eine 2-Wege Reflex Kombination mit den Abmessungen einer STUDIO 22 REF. Das Bassreflexrohr haben wir gegen
eine interne Kanalkonstruktion getauscht, die bei unserer Illu18 nach vorne zeigt. Man könnte den Reflexkanal aber
auch problemlos nach hinten positionieren. Die Illu18 spielte bei uns für ein paar Wochen und hat die Bewährungsprobe
bestanden. Die Abstimmungsphase ist damit vorbei, der Bausatz ist ab sofort lieferbar (sofern wir genügend 18WU haben).


Abb.: A.O.S. Illu18

Klangliche Unterschiede zur REF-Serie: die Illuminator sind sehr druckvoll, man merkt sofort, dass es hier
mehr zur Sache geht. Wie auch bei der Illu15 hört man, die Bässe sind sehr straff und druckvoll. Macht Lust auf mehr.

Wem die silber-metallic Gehäuse der Illu18 gefallen: wir haben fertige Gehäuse auf Lager.

 

die aktuellen Bausatzpreise:

A.O.S. Illu 18 EUR 1100,- als Vorführstützpunkt EUR 900,-
Gehäuse, MDF, lackiert nach Wunsch (pro Paar) EUR 450,-


Unser neues Vorführstudio …

Der Umzug ist, wie eingangs erwähnt, gut überstanden. Mittlerweile sind wir wieder optimal eingerichtet. Mit
freundlicher Unterstützung von MuellerBBM in Planegg, konnten wir unseren Vorführraum analysieren und
optimieren. Ergebnis: die Akustik entspricht unseren Anforderungen nahezu 100%. Es gibt praktisch keine
Nachhallprobleme. Hier ein Foto aus der Perspektive des Hörers. Zu sehen sind die neuen A.O.S. Illu18, die
seit ein paar Wochen unser Intensiv-Test-Programm durchlaufen haben.

Abb.: Vorführraun aus Sicht des Hörers

Der Vorführraum ist zwar nicht besonders groß, aber zur Beurteilung eines Lautsprechers ziemlich perfekt, weil man
eine direkte Abhörposition einnehmen kann, die nicht durch störende Raumreflexionen beeinflußt wird. Und für Venyl-Liebhaber
auch noch eine gute Nachricht. Wir haben akustisch aufgerüstet. Wer seine Wunschlautsprecher mit einer guten
Schallplatte hören möchte oder wissen will, ob er ein Analoglaufwerk von Brinkmann braucht oder ob es auch eines von
Acoustic-Solid sein kann, der kann sich bei uns zum Hörtermin anmelden. Wir sind Stützpunkthändler für beide Hersteller.
Ein Service, den wir in Starnberg aus Platzgründen nicht bieten konnten.

Hier die Links, wenn Sie etwas über die Analoglaufwerke erfahren wollen:

www.brinkmann-audio.com
www.acoustic-solid.de

Abb.: Brinkmann Laufwerk LaGrange - bei uns zu hören mit Brinkmann EMT

Abb.: Acoustic Solid "Solid Machine Small" - bei uns zu hören mit Denon DL 103



Projekt 42 TL mit dem Revelator 12M 4631G:

Im Sonderheft Elektor Special Project "AUDIO 2" erschien ein interessanter Bauvorschlag
mit Namen "Vertigo". Bestückung: 18W8831G, 12M8631G, R2904/7000. Wir haben ernsthaft darüber nachgedacht,
ob wir diesen Bausatz, der von Kollegen in Holland entwickelt wurde auch bei uns anbieten sollten. Merkmale: schlanker
Lautsprecher, optisch ziemlich perfekt gestylt, weil die Front 8° nach hinten geneigt ist. Frequenzgang auf den ersten Blick
perfekt … was will man mehr? Wir haben uns aber dann doch entschlossen, erst mal einen Versuchsaufbau zu messen
und zu hören. Das Projekt ließe sich auch auf der Basis 42 TL realisieren.

Im Ergebnis entspricht die "Vertigo" nicht ganz unseren Vorstellungen. Mit einigen Veränderungen, z.B. 18W4531G wegen
des besseren Wirkungsgrades und ein paar Korrekturen in der Beschaltung könnte der Lautsprecher ganz gut sein. Aber:
wir werden nach Ostern auf die ILLU Chassis umbauen, zumal der 12M Anfang des Jahres teurer wurde und gar nicht mehr
weit vom neuen 12MU4731T entfernt ist. Das Datenblatt vom 12MU ist im Download weiter oben enthalten, bzw. auf der
Scan Speak Seite zu finden. Mehr über die Illu42TL gegen Ende April.


Projekt ATC:

Seit vielen Jahren liebäugeln wir mit dem ATC Mitteltöner SM75-150, den ATC in seinen Lautsprechern SCM 50, SCM 100
und SCM 40 einsetzt.

Abb.: ATC SM75-150

Der Mitteltöner ist gnadenlos gut. Ist die Aufnahme gut, ist das Ergebnis fast nicht zu übertreffen. Ist
die Aufnahmen schlecht, kommt auch das leider ungeschönt schlecht rüber. Da der Mitteltöner und der
Ringradiator keine geschlossenen Gehäuse brauchen, läßt sich auf die Schnelle mit einer mehrteiligen
Schallwand experimentieren. Der Vorteil, man kann die Elemente zeitlich verschieben. Im Foto eine
verkürzte TL mit dem 26W8867T, dem ATC SM75 und dem Ringradiator aud der STUDIO 100 TL XL.
Die ersten Versuche sind hochinteressant. Die Detailpräzision des Mitteltöners ist beeindruckend und
die Kombination mit einem ebenso präzisen Hochtöner, fast schon wie eine Hochzeit im Himmel. Wenn
wir den ATC Tieftöner nehmen, könnten wir ein relativ einfach zu bauendes 50 Ltr. Gehäuse verwenden,
in Analogie zur ATC Fertigbox SCM50 - nur dass wir im Gegensatz zu ATC mit einem extrem guten
Hochtöner arbeiten. Sie können gespannt sein, was wir daraus machen. Es könnte aber noch etwas
Zeit ins Land gehen.

 

Abb.: ATC Projekt SM75-150

Pyramide

In den letzten News haben wir bereits eine STUDIO 22 REF ts angekündigt. Nennen wir sie einfach nur
Pyramide. Als XL-Version ist sie seit längerem fertig. Wir wollten sie aber lieber mit dem 6600 kombinieren,
damit wir eine Alternative zur 22 REF XL und M haben. Gesagt, getan. Hier ist das Teil:

Abb.: A.O.S. Pyramide GL

Es sind übrigens nur 3 Seiten angeschrägt, die Rückwand ist senkrecht. Die Refelxöffnung befindet
sich auf der Rückwand. Das Gehäuse ist relativ kompliziert. In Eigenregie ist sie fast nicht zu machen,
weil die Zuschnittwinkel der Kanten so unterschiedlich sind. Wir können die Gehäuse in der günstigsten
Version in MDF roh anbieten, kantig grob vorgeschliffen (610,-), mit Spritz-Grundierfüller lackiert mit
gerundeten Kanten (740,-) oder komplett fertig mit Velourlack deckend lackiert (910,-). Alle Preise sind
Paarpreise.

Bausatzpreise

Pyramide GL (18W4531G, D3004/6600) mit Weichenkit EUR 1.000,-
Pyramide GL mit Fertigweiche EUR 1050,- Vorführoption EUR 850,-
Aufpreis cfc-Spule EUR 40,-

Pyramide XL (18W4531G, R2904/7000) mit Weichenkit EUR 1470,-
Pyramide XL mit Fertigweiche EUR 1520,- Vorführoption EUR 1320,-
Aufpreis cfc-Spule EUR 40,-

Download der Pyramide XL (GL ist identisch)

Download Datenblätter(*.pdf)

Download Bauplan Pyramide


CLARITY CAPS SA jetzt im Hochtonbereich der XL und GL serienmäßig:

Die Umrüstung des Hochpasskondensators im Mittenbereich bei der STUDIO 100 TL brachte eine unglaubliche
Verbesserung im Mittenbereich. Das ist mittlerweile serienmäßig im Bausatz enthalten. Im Hochtonbereich ist
der Mundorf "Silber-Gold" eine echte Ausnahmeerscheinung. Allerdings so teuer, daß wir diese Variante nur gegen
Aufpreis anbieten können.

Wir haben so gut wie alle Kondensatoren ausprobiert. Sogar Glimmer als Bypass. Wir haben auch den neuen
MR von Clarity Cap getestet. Im Ergebnis ist für uns der SA-Typ die einzige Alternative zum Silber-Gold. Damit
keine Diskussion hochkommt, ob wir das nur machen, damit die Preise hinten herum angehoben werden: der
SA-Typ ist jetzt ohne Aufpreis in den GL und XL Bausätzen automatisch enthalten. Allerdings nur in den Weichen,
in denen im Hochtonbereich ein 5.6µF installiert ist. Andere Werte haben wir nicht in unserem Lieferprogramm.

Abb.: Clarity Caps, oben der 68µF von der STUDIO 100 TL XL,
untenrechts der neue Hochtonkondensator unserer XL/GL-Varianten

Erläuterungen zur aktuellen Preisliste:

Bei den Bausätzen haben wir jetzt eine Spalte mit dem aktuellen Preis für Vorführstützpunkte eingeführt.
Vorführstützpunkt kann aber nur sein, wer unseren Bauvorschlag originalgetreu präsentiert. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Wir haben auf Wunsch von Kunden bei einigen Bausätzen auch Preise mit Weichenkit aufgeführt. Es gibt Bausatz-Kunden,
die eine freie Verdrahtung besser finden als die auf Platine. Die einen, weil sie es besser machen wollen, die anderen weil sie
sich was sparen wollen. Wir haben für beide Wünsche Verständnis. Für einen Vorführstützpunkt kommen aber nur Bausatzkunden
in Frage, die von uns einen Bausatz mit fertiger Weiche beziehen. Wir können nicht riskieren einen Vorführpunkt zu haben, der einen
Fehler in der Verdrahtung hat.

Download der aktuellen A.O.S. Gesamt-Preisliste

Download Preisliste A.O.S. Stand 04/2009 (*.pdf)

So das wär's mit unserer April Info. Im Mai können wir Ihnen hoffentlich schon eine neue ILLU 42 TL präsentieren. Es gibt auf
Basis der STUDIO 22 REF auch eine interessante Version, die quasi als Pyramidenstumpf aufgebaut ist.

 

Auch die ILLU15 dürfte fertig sein. Bis dann…

Gruß
Axel Oberhage


 

 

 

 

 

News: Stand Juni 2008

1. Wir sind umgezogen! Ab sofort sind wir in Wessobrunn.

Wessobrunn ist ein kleiner, verträumter Ort an der Straße zwischen Weilheim und Landsberg. Bekannt durch Kloster, Tassilolinde
und das Wessobrunner Gebet liegt es etwas abseits von der Hektik und den täglichen Staus, die wir von Starnberg kennen. Allerdings
liegt es auch etwas abseits von der Autobahnroute Richtung Süden. Wessobrunn erreicht man, wenn man von München aus kommend
entweder über die A 99 (München-Garmisch), Ausfahrt Seeshaupt, dann Richtung Weilheim, und Richtung Landsberg fährt. Wenn man
von München kommt, führt der kürzeste und schnellste Weg über die B2 von Starnberg nach Weilheim. Aus Richtung Stuttgart, Lindau,
Schweiz,
fährt man die A96 Lindau-München und kann in Landsberg die Autobahn Richtung Weilheim verlassen.

Wessobrunn, das sei kurz erwähnt, liegt im Zentrum des Pfaffenwinkels. So heißt das Land zwischen Ammersee und den Bergen,
zwischen Lech, Starnberger See und Staffelsee. Der Name stammt aus dem Jahr 1757 als ein Raistinger Pfarrer den "angulus monachorum"
mit Pfaffenwinkel übersetzt hat. Soweit man sieht, ist die Gegend ein Klosterland. Andechs, Bernried, Dießen, Wessobrunn, Polling,
Rottenbuch, Steingaden, Habach, Benediktbeuren... Hier in Wessobrunn haben wir nicht nur eine wunderschöne Landschaft,
sondern auch
Kultur, Geschichte und seit neuem auch hervorragende Lautsprecher zu bieten :-)

Unsere neue Rufnummer ist: 08809 656.

Vorführmöglichkeiten sind im Moment noch etwas eingeschränkt, dürften aber ab Juli wieder problemlos möglich sein. Der Versand ist im
vollen Umfang wieder möglich

2. Neu: STUDIO 80 TL XL (R2904/7000) / STUDIO 80 TL GL (D3004/6600)


Abb.: STUDIO 80 TL GL

Die Erfahrungen mit der FAKTUM (Hobby HiFi 4/2007) haben uns veranlasst, einen eigenen 3-Wege Lautsprecher auf Basis des
22 W 8851T zu entwickeln. Eine 3-Wege Kombination mit 20cm Bass, 13cm Mitteltöner plus Hochtöner ist der Klassiker unter
den Standboxen, in der Regel mit Bassreflex-Prinzip. Dass wir auf dem TL-Prinzip "stehen" ist kein Geheimnis. Folglich steht
bei uns erstmal die TL-Variante im Vordergrund. Dafür eignet sich das Gehäuse der STUDIO 85 TL, die ohnehin mit dem 22 W 8851T
bestückt ist. Während der Mittenbereich bei der 100/85/42 TL-Serie mit dem 18W16545K bestückt ist und damit sehr dynamisch,
sehr präzise und analytisch ist, wird die 80 TL (und später auch noch die 40 TL) im Mittenbereich den 15W9530 haben und damit
feinzeichnend und authentisch spielen aber dabei ein klein wenig wärmer klingen. Richtung Studio 12, Studio 24.

Die angekündigte Bassreflex-Variante konnte wegen unserem Umzug nicht mehr realisiert werden. Nachdem in der Zwischenzeit
keinerlei Nachfrage zu diesem Typ von Lautsprecher kam, sind wir fast der Meinung, daß wir keine Reflexversion brauchen.
Falls sich doch jemand dafür interessiert, folgender Hinweis: eine Reflex-Version sollte für den 22W8851 ein 40 Ltr. Gehäuse haben.
Die Berechnungen haben wir AJ-Horn simuliert. Die Ergebnisse basierend auf AJ-Horn Berechnungen, waren in der Vergangenheit
immer perfekt. Die Reflex-Öffnung kann mit einem Tunnel oder Rohr gebaut werden. Das Reflexrohr hätte bei einem Durchmesser von
75 mm eine Länge von 170mm.
Die Frequenzweiche ist nach unseren Erfahrungen mit der TL-Weiche identisch.

Die Chassis der "FAKTUM" waren gut gewählt. Alles Sahnestücke von Scan Speak: der 22 W 8851 einer der schnellsten Tieftöner der
High-End Klasse. Im Hochtonbereich ist der Ringradiator nach wie vor eine Ausnahmeerscheinung. Der Mitteltöner 15M4531K ist
allerdings für passive Weichen ein schwieriger Kandidat. Nach der Papierform könnte es der perfekte Mitteltöner sein, aber messtechnisch
gibt es im Passivbetrieb Probleme, die nur mit Korrekturgliedern zu lösen sind. Insofern hat die Hobby-HiFi die Beschaltung der Weiche
perfekt berechnet. Der Computer bügelt alle "Probleme" weg, kann allerdings schlecht hören. Wir haben deshalb das Projekt anders aufgezogen.
Anstatt zu "bügeln", haben wir einfach mal den Tief-, Mitteltöner der Studio 12/24 probiert und analog gemessen. Analog ist etwas antiquiert,
entspricht aber dem menschlichen Gehör. Mit Analogmessungen überprüfen wir, ob die Flanken im Übernahmebereich stimmen, die Pegel
richtig justiert sind und ob es irgendwo grobe Abweichungen vom linearen Frequenzgang gibt. Wenn das alles stimmt, kommen die Hörsitzungen.
Die dauern etwas länger. Da werden einzelne Bauteile getauscht und ausprobiert, dort wo Modifikationen klanglich relevant sein können, dort
bieten wir Varianten an.

Im folgenden Bild sehen wir die Weiche der STUDIO 80 TL GL. Im Tieftonbereich könnte man ein upgrade bei der Spule und beim Kondensator
vornehmen (analog STUDIO 100 TL), Wir werden die möglichen Varianten in der Preisliste vermerken.


Im Hochtonbereich fahren wir wieder zweigleisig. Diesmal nicht mit der D 2904/9800, sondern mit der neuen D3004/6600. Der Versuch hat
sich angeboten, weil die Kalotte in der Hobby HiFi in 2007 sensationelle Messergebnisse gezeigt hat. Andererseits sollten wir für einen
Kunden eine STUDIO 30 REF mit dem 6600 aufbauen. Also haben wir uns etwas intensiver mit dem 6600 beschäftigt.

Das Ergebnis:
wir haben uns schon vor Jahren von den Scan Speak Kalotten 9700 und 9900 zurückgezogen, weil sie uns zu aggressiv waren. Den
neuen D3004/6600 kann man total entspannt hören, er spielt so unauffällig wie der Ringradiator. Vielleicht einen Tick weniger Präzision,
aber sehr nahe am Ideal. Die Versionen mit dem D3004/6600 haben künftig die Bezeichnung "GL". In der Praxis sieht das bei den
Bausatzbezeichnungen jetzt wie folgt aus:

eine STUDIO 80 TL XL hat die Bestückung: 22W8851T, 15W9530K02, R2905/7000
eine STUDIO 80 TL GL: den Hochtöner D3004/6600 statt dem R2904/7000.

Die Bausatzpreise:

STUDIO 80 TL GL (6600):
Komplett Kit mit 22W8851T, 15W9530K, D3004/6600, Zubehör und Weichenbauteile 1.590,-
Komplett Kit mit Fertigweiche für den MHT-Bereich + 100,-
Aufpreis im Bass mit T96-Spulen, statt E84 + 30,-
Aufpreis im Bass mit Clarity Caps statt ELKO glatt + 50,-
Aufpreis Silber-Gold, statt Clarity Caps im Hochtonbereich + 200,-
Vorführstützpunkt-Regelung nur mit Fertigweiche (statt 1.690,-) 1.450,-

STUDIO 80 TL XL (7000):
Komplett Kit mit 22W8851T, 15W9530K, R2904/7000, Zubehör und Fertigweiche 2.190,-
Vorführstützpunkt-Regelung XL-Version: 1.800,-

Für die STUDIO 80 TL können Gehäuse angeboten werden. Die Gehäuse sind vom Aufbau her mit der
85 TL identisch. Lediglich die Ausfräsung des Mitteltöners ist unterschiedlich. Die Preise für Fertiggehäuse (siehe
auch Punkt 6 Fertiggehäuse Studio 100 TL) sind identisch mit den Preisen der STUDIO 100 TL.


3. STUDIO 30 REF GL

Wie schon bei der 80 TL angedeutet, haben wir die STUDIO 30 REF auf besonderen Wunsch eines Kunden
mit dem neuen D3004/6600 gebaut und dabei festgestellt, dass der neue Hochtöner, wenn man ihm etwas
Zeit zum Einspielen gibt, eine sehr angenehme Hochtonwiedergabe ergibt. Wie auch beim Ringradiator und
der 9800 Kalotte ist es problemlos möglich eine 6dB Weiche zu stricken, sofern man nur den Peak bei der
Resonanzfrequenz ausfiltert.

Abb.: STUDIO 30 REF GL.

Die Bausätze sind bereits lieferbar, werden aber im Gegensatz zum Foto nicht mit beschichteten Bässen, sondern
mit den 18W8531G (unbeschichtet) geliefert.

Die Bausatzpreise:

Auch hier gibt es für das "GL" Modell einen attraktiven Einführungspreis:

STUDIO 30 REF GL (2x 18W8531G, D3004/6600), Preis mit Weichenkit 1.350,-
STUDIO 30 REF GL mit Fertigweiche 1.420,-
Aufpreis cfc Spulen + 45,-
Aufpreis Silber-Gold Kondensator + 200,-

4. STUDIO 22 XL ts (Pyramidenstumpf) - Vorabinformation:

Wir haben mit einem Kunden eine 35 BR optisch so umfunktioniert, dass das eigentliche Gehäusevolumen
senkrecht, rechteckig (wie die normale 35 BR) gebaut war, der obere Gehäuseteil mit den Chassis 18W plus
Hochtöner, jedoch schräg nach hinten verlief. Ähnlich der Studio 12 war damit der Hochtöner zeitlich nach
hinten versetzt. Die akustische Prüfung der Weichen im Vergleich zur normalen, senkrechten 35 BR zeigte
keine nennenswerten Probleme. Die Korrekturen waren nicht dramatisch. Allerdings war die schräge Front im
oberen Teil optisch etwas gewöhnungsbedürftig.

Mit unserem Schreiner haben wir diese Idee designmäßig überarbeitet und auf die STUDIO 22 REF übertragen.
Dabei ist eine, wie wir meinen, gutaussehende Design-Variante entstanden, die wir Studio 22 ts nennen wollen.
Das Kürzel "ts" steht auf gut Hochdeutsch, für "time shift". Was heißen soll, dass der Hochtöner zeitlich
zurückversetzt ist. Wenn wir das so wie bei der Studio 12 machen würden, sähe das mit einem 18cm
Bass und einer entsprechend breiten Schallwand relativ plump aus. Als Pyramidenstumpf, bei dem nur die
vordere und die beiden seitlichen Gehäusewände angeschrägt sind,
sieht die Sache schon ganz anders aus.

Foto und Gehäuseplan sind in Kürze in den News zu finden.

Der Bausatzpreis für die STUDIO 22 REF XL und der STUDIO 22 ts XL sind identisch. Eine GL-Version ist
in Vorbereitung.

Gehäuse für die "ts" Version mit Pyramidenstumpf wird es geben, allerdings nur in MDF roh und lackiert.


5. Neue Organisation - Es bleibt alles beim Alten.

Tymphany (die "Mutter" von Scan Speak) ist wieder mal neu organisiert worden. Es gibt jetzt in Europa 5 Ober-Distributoren, die
die Produkte Peerless, Vifa und Scan Speak in allen Ländern der EU vertreten. Wir waren an den Marken Peerless und Vifa nicht
interessiert und bleiben bei der Marke Scan Speak und ergänzen unser Programm für A.O.S. Bausätze durch Produkte von
Herstellern die uns dafür geeignet erscheinen, wie zum Beispiel ATC.

Durch die neue Vertriebsstruktur ändert sich für unsere Scan Speak Kunden in Deutschland und Österreich grundsätzlich nichts.
Wir müssen künftig keine Distributionsgebiete mehr beachten, d.h. wir beliefern Endkunden mit Scan Speak und A.O.S. jetzt im
gesamten Gebiet der EU und in Übersee.

6. Fertiggehäuse, Bausatzgehäuse STUDIO 100/85/80 TL inklusive Versand innerhalb Deutschlands
(siehe auch Text Studio 100):

Wir haben jetzt einen Gehäuseproduzenten in unmittelbarer Nähe, der die Gehäuse von STUDIO 100 TL/85 TL und 80 TL mit
unterschiedlichen Furnieren (auch Furniere nach Wunsch) bauen kann. Angeboten werden Fertiggehäuse und Bausatzgehäuse.
Fertiggehäuse in Standardfurniere gibt es ab EUR 1500,- pro Paar. Die Gehäusepreise haben wir im Text der STUDIO 100 TL hinterlegt.

Bausatzgehäuse (nur für die STUDIO 100 TL XL) kosten pro Paar EUR 920,- pro Paar. Die Kosten für Verpackung und Versand sind
identisch mit denen der Fertiggehäuse.

Bei den Bausatzgehäusen ist folgendes zu beachten:

Zuschnitte Birke Multiplex 21mm, Oberfläche unbehandelt, alle Korpusteile auf Gehrung, auch die Rückwand. Die innere Schallwand ist
überfälzt. Seitenwände gefräst lt. Bauplan, Inneneinteilungen passgenau zugeschnitten, alle Lautsprecherausfräsungen mit CNC gefräst.
Terminalfräsung auf der Rückwand nach Wunsch. Äußere Schallwand wahlweise geteilt oder in einem Stück. Die Schallwand muß nach
dem Aufleimen mit dem Korpus bündig geschliffen werden. Alle Radien, Fasen oder sonstige Zierfräsungen an der Schallwand müssen
selbst gemacht werden.

Die Gehäuse werden vom unserem Schreiner versandfertig auf Einweg Paletten verpackt und über den DHL Maxi-Service innerhalb
Deutschlands verschickt. Der Versand inkl. Verpackungsservice kostet EUR 150,- Natürlich ist auch eine Selbstabholung im Raum
München möglich.

Axel Oberhage, Wessobrunn, den 16.6.2008

News: Stand 1.11.2007

 

1. Hobby HiFi Bausatz SCAN SPEAK FAKTUM
2. Neue Hochtöner 7100 und 6600 jetzt lieferbar
3. STUDIO 15 XL
4. Sonderposten Einzelchassis
5. Neue Testberichte
6. Center 15 XL
7. Center 30 XL und XXL, Surround 18
8. STUDIO 30 REF
9. Neues von den Koaxial-Systemen






1. Hobby HiFi Heft 4/2007 stellt einen neuen Scan Speak Bausatz vor



Da dieser Lautsprecher kein A.O.S. Produkt ist und nicht direkt in unser High-End Bausatzprogramm passt,
bieten wir diesen Bausatz ab sofort nicht mehr an. Wir können aber das gesamte Sortiment an Bauteilen für
die Frequenzweichen ( High-End und Standard Version) sowie das Zubehör für die Bausätze als Restposten
anbieten. Bei Bedarf fordern Sie bitte die Sonderliste Frequenzweichenbauteile FAKTUM von uns an. Wir geben
die Teile allerdings nur komplett im Set ab.

Scan Speak Chassis:

2. Neuheiten Hochtöner

D 2904/7100 Neodym:

Abb.: SCAN SPEAK Revelator Hochtöner D 2904/7100-03

Es war wohl eine "schwere Geburt". Da wurde ein neuer Hochtöner entwickelt und nach relativ kurzer Zeit wieder zurückgezogen.
Was in der Musterfertigung noch ok war, hatte plötzlich in der Serienfertigung ein Problem. Seit Ende 2006 ist diese Baustelle
beseitigt und die Hochtöner sind lieferbar. D 2904/7100-02 in Silber, 7100-03 in schwarz. Weiter unten haben wir die Frequenzgänge
aller drei Spitzenhochtöner 7000, 7100 und 6600 im direkten Vergleich eingescannt. Der Wirkungsgrad vom 7100 und 7000 sind in etwa vergleichbar. Bei unseren Messungen war der 7100 etwa 0.5dB lauter als der 7000. da aber Streuungen von +/-1dB zulässig sind, scheint das in der Norm zu liegen.

Magnetsystem, Antrieb, Resonanzkammer, Membranmaterial und Frontplatten sind mit denen des Ringradiators identisch. Daher setzen wir den 7100 in unseren Heimkino-Ergänzungen als preisgünstige Alternative ein. Gemeint sind Systeme bei denen die Hauptlautsprecher mit dem Ringradiator aufgebaut sind (z.B. STUDIO 100 XL, STUDIO 85 XL).

Das betrifft die Bausätze Surround 18 XL und Center 30 XL (mehr zu diesen Systemen weiter unten). Natürlich können diese Lautsprecher auch mit den Ringradiatoren gebaut werden können (Surround 18 XXL, Center 30 XXL).

D 3004/6600 Neodym:

Abb.: SCAN SPEAK Revelator Hochtöner D 3004/6600

Auch hier eine "schwere Geburt" mit dem kleinen Unterschied, dass es nach der Fertigung der Muster keine Serienfertigung
gegeben hat. Zwischen Muster und Serienfertigung ist nun fast ein Jahr vergangen. Wie wir alle wissen: "gut Ding hat Weil".
Wenn man sich die Messprotokolle ansieht, kann man das nur bestätigen.


Abb.: Meßprotokolle der Hochtöner R2904/7000, D2904/7100 und D3004/6600 (von oben nach unten)

 


3. Sonderposten Scan Speak Chassis und Kits (Änderung 1.11.07):

Wir haben von einem Hersteller, der sich aus der Lautsprecherfertigung zurückzieht, einen größeren Posten an
SCAN SPEAK Chassis übernommen und geben diese Chassis an interessierte Lautsprecherbastler zu günstigen
Konditionen weiter. Zum Teil handelt es sich um völlig neue Chassis, die noch original verpackt sind, zum Teil
handelt es sich um Chassis die schon mal für Messzwecke eingebaut wurden. Ob eingebaut oder neu, wir können
für alle Chassis garantieren, dass sie technisch und optisch in Ordnung sind und bieten eine Garantie von 1 Jahr.

Im diesem Sortiment sind noch 18W8535-05 und Spezial-Tieftöner 18W16545 (16 Ohm, statt 8 Ohm), die man
parallel geschaltet, für einen schnellen und kompakten Tieftonbereich verwenden könnte.

Wer sich dafür interessiert schickt uns eine email mit dem Stichwort "Chassisliste".

Haben Sie Interesse an einem günstigen Bauvorschlag? Wenn ja, dann können wir Ihnen mit dem 18W8535-05
plus DX25, dem neuen Vifa-Peerless Hochtöner, eine interessante, durchaus high-endige und sehr preisgünstige
Kombination anbieten, die SCAN 22 ECO.
In diesem Fall schicken Sie uns eine email mit dem Stichwort
"Chassisliste und Kits".


4. Folgende Testberichte sind in der Zwischenzeit erschienen:

26 W 8861 T: siehe Hobby HiFi - Ausgabe 3/2007
26 W 8867 T: siehe Hobby HiFi - Ausgabe 3/2007
Faktum: siehe Hobby HiFi - Ausgabe 4/2007
Kombination 15W8831G plus D2904/9800 in einem kompakten Gehäuse - Ausgabe Oktober 2007
(eine durchaus interessante Alternative zur STUDIO 12 M - es sieht so aus als hätten wir dieses
Projekt durchaus ähnlich aufgezogen).

Im gleichen Heft startet eine Serie für den "Nachbau/Kopie" oder wie immer man das nennen will,
von der Wilson Puppy mit dem Tieftöner 18W8545K. Wir meinen das könnte interessant sein. Wir
verwenden den Tieftöner auch in unserer Heimkinoanlage, die auf der STUDIO 100 TL XL basiert.
Sie weiter unten im Neuheitentext unter dem Titel "STUDIO 18 Surround".



Bausatz-News:


5. A.O.S. STUDIO 15 XL - eine einfache Gehäusevariante zeigt erstaunliche Qualitäten

Abb.: Studio15 XL mit Alu-Ring

Unsere Studio 12 gehört zu den meist gebauten A.O.S. Bausätzen, obwohl das Gehäuse nicht ganz unkompliziert ist.
Wir haben auf Anregung eines Vorführstützpunkt-Kunden eine Gehäuse-Variante ausprobiert, die sehr viel einfacher zu
bauen ist und zu einem hervorragenden Ergebnis führt: eine STUDIO 12 im 15 Ltr. Gehäuse mit konventionellen
Abmessungen. Soll heissen mit breiterer Schallwand und senkrecht positionierten Lautsprecherchassis. Allerdings ist
der Tieftöner mittels Alu-Ring um 18mm zeitlich nach vorne verschoben (wie bei der Studio 12).

Die akustischen Eigenschaften sind so überzeugend, dass wir die STUDIO 15 XL als Bausatz in unser Sortiment aufnehmen.

Der Lautsprecher mit den Massen 225 x 380 x 300 (B x H x T) hat folgende Merkmale:

1. das Gehäusevolumen ist etwas größer ( + 3 Liter), dadurch ergibt sich eine minimal tiefere Abstimmfrequenz
2. der Tieftöner hat auf der Membranrückseite über den gesamten Radius gesehen, eine völlig ungehinderte Abstrahlmöglichkeit,
ähnlich wie in der Studio 24, dadurch lassen sich Resonanzen bedingt durch beengte Strömungsverhältnisse vermeiden
3. die Schallwand ist breiter als bei der Studio 12, das sorgt für eine geringfügige Anhebung im Grundtonbereich (mehr Abstrahlfläche).
Der Lautsprecher bedankt sich dafür mit einer etwas wärmeren Klangfarbe. Auch dieser Effekt geht in Richtung Studio 24.
4. Für den zeitlichen Abstand zwischen Tief- und Hochtöner sorgt ein präzise gedrehter Ring aus massivem Aluminium, den wir
auch in der Studio 24 verwenden.
5. Das Aussehen wirkt natürlich plumper. Der Aufwand für den Bau des Gehäuses sinkt deutlich, wird aber kompensiert durch die aufwändigen Aluringe.
6. Der Frequenzgang bei einer schmalen Studio 12 ist etwas wellig. Bei der Studio 15 XL ist er sensationell glatt und entspricht
dem der Studio 24.

Fazit: will man ein Designobjekt muss man gewisse Abstriche im musikalischer Hinsicht machen. Ist das Design eher nebensächlich, kann man sich mit relativ einfachen Mitteln einen grandiosen kleinen Monitor aufbauen, der sehr nahe an die Fähigkeiten einer Studio 24 herankommt.

Download Zeichnung: A.O.S. STUDIO 15 XL (*.pdf)

 

6. A.O.S. Center 15 XL für Heimkino mit Studio 12XL oder Studio 24XL

Abb.: A.O.S. Center 15 XL

Center 15 war unsere erste Heimkino Komponente, die für die Kombination mit Studio 12 M oder Studio 24 M gedacht war.
Nachdem fast nur noch XL-Versionen gebaut werden, war der Center 15 XL überfällig. Wir haben mal den Frequenzgang verglichen mit einem vergleichbaren Produkt eines professionellen Anbieter, der nur Fertiglautsprecher anbietet. Im Unterschied zu unserem Center ist dieses Modell mit geschirmten 15W's und einem geschirmten Vifa Ringradiator ausgerüstet.

Abb.: Messung professioneller Anbieter

Abb.: Messungen A.O.S. Center 15 XL

Unsere Center kommt gar nicht schlecht weg bei dem Vergleich! Allerdings können wir mit unserer XL-Version keine abgeschirmte Version anbieten. Der R2904/7000 lässt sich nicht abschirmen.

 

7. Center 30 XL und Surround 18
Heimkinokomponenten für Studio 100 TL XL oder Studio 85 TL XL

Abb.: A.O.S. CENTER 30 XL (Version 7100)

Es gibt Musikfreaks, die auch im Heimkino nur das Beste vom Besten haben wollen. Mit einem Paar STUDIO 100 XL als Front Lautsprecher liegt man da nicht falsch. Als Center kommt dann nur unser Center 30 XL in Frage. Entweder in der XL-Version mit der D2904/7100 oder in der XXL-Version mit dem Ringradiator R2904/7000. Wir haben beide Versionen getestet. Die Weichen sind in beiden Fällen identisch.

Abb.: A.O.S. Surround 18 (Version 7100)

Für den rückwärtigen Lautsprecher macht es wenig Sinn die 18W16545K einzusetzen, weil wir bei dem eigenständigen
Lautsprecher für die Beschallung von hinten möglichst eine 8 Ohm Version brauchen und Bass sollte schon auch ausreichend
vorhanden sein. Wir haben deshalb das analoge Tieftonchassis zum 18W16545K genommen, den 18W8545K, der eine
8 Ohm Schwingspule hat, ebenfalls in der "K" Version und im Hochtonbereich die Kalotte D 2904/7100. Wir meinen das
ist ausreichend für die rückwärtigen Boxen.

Center 30 XL, Center 30 XXL und Surround 18 sind bereits lieferbar und in den Preislisten eingearbeitet.

 

8. STUDIO 30 REF XL im Vergleich zur STUDIO 24 XL

Die STUDIO 30 REF ist wie die 24 als geschlossene Box konzipiert. Prinzipiell sind beide Lautsprecher sehr ähnlich mit dem Unterschied,
dass bei der 30 alles eine Nummer größer ist. Die Bässe, das Gehäuse ... nur die Weiche hat erstaunlicherweise weniger Bauteile.
Interessenten fragen uns berechtigterweise immer als erstes: wie klingt denn die 30 im Vergleich zur 24?
Klangunterschiede zu beschreiben ist schwierig, vor allem wenn sich die Lautsprecher allesamt auf hohem Niveau bewegen.

Ich möchte die Unterschiede wie folgt umschreiben:
zwei 15W können weniger Pegel machen, als zwei 18W - die Studio 30 geht also deutlich druckvoller zur Sache,
zwei 15W haben im Mittenbereich eine bessere Auflösung als zwei 18W. Ich denke, das versteht sich von selbst.

Man kann jedenfalls nicht sagen, die 30 ist besser ist als die 24, weil sie größer und teurer ist. Man kann es so formulieren: wer Musik professionell im Studio bearbeiten will, der wird mit einer Studio 24 besser arbeiten können, weil sie in den Mitten sehr viel präziser und filigraner auflöst. Wer in seinem großen Wohnzimmer gerne auch mal Pop Musik laut hören möchte und auch gegen etwas mehr Tiefbass nichts einzuwenden hat, sollte vielleicht eine STUDIO 30 REF bevorzugen.

STUDIO 30 Varianten M und XL - Version M vorerst nicht mehr lieferbar

Wir wollten ursprünglich, wie in unserem gesamten Bausatzprogramm üblich, eine Version M und XL anbieten und habe auch einige Bausätze in beiden Versionen bereits ausgeliefert. Die M-Version wurde mit zwei 18W11531G (11 Ohm) aufgebaut, die XL Version hat zwei 18W8531G in 8 Ohm, womit dem höheren Wirkungsgrad des Ringradiators Rechnung getragen wird.

Das Problem ist nun, dass SCAN SPEAK mangels Nachfrage, die 11 Ohm Version aus der Produktion nimmt. Die Version STUDI0 30 REF ist deshalb vorerst nicht mehr lieferbar. Zur Zeit gibt es nur die XL-Version. In Kürze werden wir aber eine STUDIO 30 REF-66 vorstellen, die dann mit dem neuen Hochtöner D 3004/6600 aufgebaut ist (Zeitfenster: April 2007). Alternativ können wir die 30 REF M auch an die 18W8531 adaptieren,
sofern Nachfrage danach vorhanden ist.

 


9. Neues von den Koaxialen QXL-Systemen:

Mit den achteckigen Schallwänden unserer Mitteltongehäuse waren wir optisch unzufrieden. Vor allem der WAF (Woman's Acceptance Factor) war sehr gering. Fast schon so gering, wie die Urversion der STUDIO 24 mit getrennten Gehäusen.

Wir haben deshalb die Schallwand für das achteckige Mittentonrohr - dafür gibt es keine Alternative, wenigstens nicht im Selbstbau - noch mal neu konzipiert und auch etwas vergrößert. Tieftongehäuse mit Breite 300 mm und Schallwand für das QXL-System ebenfalls mit Breite 300 mm.
Damit werden neben der optischen Erscheinung auch die Grundton- Eigenschaften verbessert (siehe Kommentar zur Studio 15XL).

Abb.: QXL 85 TL links, QXL 100 TL rechts

Hier sind die Baupläne zum Downloaden:

Download der Konstruktionszeichnung

Download Zeichnung: Tiefton Gehäuse A.O.S. QXL (*.pdf)

Download Zeichnung: Mittelton-Gehäuse A.O.S. QXL (*.pdf)

 

Drei Versionen mit dem AOS QXL 18W16545+R29047000-13 stehen für den Selbstbau zur Verfügung:

Version 1: QXL 85 TL Basierend auf dem 22 W 8851T und dem Koaxialmittel-, Hochtöner QXL 18 W
Version 2: QXL 100 TL, basierend auf dem 24 W ATC.

Abb.: Interessante Lösung QXL85 TL für schwierige Platzverhältnisse Teil 1

Abb.: Interessante Lösung QXL85 TL für schwierige Platzverhältnisse Teil 2 - man
könnte fast schon ein Suchbild daraus machen: wo ist die QXL 85 TL?

Auch wenn es recht ungewöhnlich aussieht, es klingt gut so und die Mitten-, Hochtongehäuse in den Zimmerecken sorgen
dafür dass der Raum mit Musik "gefüllt" wird. Eine Superlösung, die nur möglich ist, wenn die Gehäuse getrennt aufgebaut
werden. Für Lautsprecher im "Normal"-Format wäre kein Platz gewesen.

 

3. QXL im "Normal"-Format Gehäuse:

Wer sich die Gehäusekonstruktion der QXL 100 TL im Vergleich zur großen STUDIO 100 TL ATC ansieht, stellt fest, dass die
Line nicht gekürzt, aber die rückwärtige Kammer hinter dem Bass durch die flache Bauweise im Volumen reduziert ist. Das wirkt sich negativ auf den oberen Bassbereich aus. Wir gleichen das über die Spule L1 aus, die etwas weniger Wicklungen hat.
Reizvoll war es für uns deshalb mal auszuprobieren, wie das QXL-System in einem "Normal"-Gehäuse funktionieren würde.

Zu diesem Zweck muss zuerst die Schallwand im Bereich des Mittel- und Hochtöners großzügig ausgeschnitten werden.

Abb.: Grosszügige Ausweitung der äusseren und inneren Schallwand einer STUDIO 85 TL

Für unseren Prototypen haben wir uns dann eine spezielle Schallwand aus massivem Aluminium anfertigen lassen.
Damit die Achse des Mittel-, Hochtöners nicht zu hoch ist, muss diese "Beilagscheibe" nach unten gewinkelt sein.

Abb.: Hier die neue QXL-"Beilagscheibe"

Und zum Abschluss sehen Sie hier den die STUDIO 85 TL QXL im "Normal"-Gehäuse ohne optische
Retuschen


Abb.: STUDIO 85 TL QXL

Akustisch-Technisch gesehen eine gute Lösung. Wahrscheinlich aber ist, dass trotz genialer räumlicher
Abbildungseigenschaften des koaxialen Systems, sich die Idee aus optischen Gründen nicht durchsetzen
wird. Um ganz ehrlich zu sein, ich selbst finde eine "normale" STUDIO 85 TL XL vom optischen Auftreten
her auch gelungener als eine STUDIO 85 TL QXL.

Unterm Strich: mich stört die exotische Optik überhaupt nicht. Ich genieße die filigrane räumliche Auflösung.

Bis bald!

Axel Oberhage, Starnberg, den 24.5.2007