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A.O.S. Lautsprecher
 

News

Letzte Aktualisierung: 11.10.2019

News: Oktober 2019

Die Westdeutschen HiFi-Tage waren für uns eine sehr erfolgreiche Veranstaltung. Zum einen habe ich langjährige Kunden, die ich seit Jahren vom Telefon her kenne endlich mal persönlich getroffen, zum anderen sind unsere vorgeführten Lautsprecher sehr positiv angekommen.

In der Vorführung hatten wir:

                 CM38 als passive Version

                M100G BE als aktive Lautsprecher, angesteuert über HYPEX FA 253

                E25 als aktive Lautsprecher, angesteuert über HYPEX FA 122

Demo-Bonn_2019.jpg

Abb.: Vorführraum im Maritim in Bonn. Auf dem Foto sieht man die E 25, die CM38P und unsere kleine
Piccola, die wir auf Mikrofonständern montiert haben.

Fotos_Bonne_2562.jpg

Abb.: Hier das zweite Foto auf der auch unsere M100G zu sehen ist

Es war uns ein großes Anliegen, die M100G in Westdeutschland zu präsentieren. Wir haben sie schon
zweimal in Norddeutschland auf der Abacon vorgeführt und in Folge etliche begeisterte M100G Kunden in
den PLZ-Gebieten 2 und 3 gefunden. M100G Kunden gibt es auch in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz wegen der Vorführungen in München. Aber in Westdeutschland ist die M100G relativ spärlich vertreten. Vielleicht ändert sich das nach unserer Präsentation.

Sehr gut angekommen ist auch die Vorführung der CM38P. Viele Hörer haben mir bestätigt, dass sie sehr beeindruckt waren von dem phänomenalen Bass und der überzeugenden Transparenz im Mitten- und Hochtonbereich.

Mit dem höheren Zuspruch zeichnen sich allerdings auch erste Lieferprobleme ab: Die Mitteltöner sind wie immer der Engpass. Einzelbestellungen von Mitteltönern können wir zur Zeit leider nur in Rückstand nehmen,
in der Hoffnung vor dem Brexit noch eine Lieferung zu bekommen.
 Wir bitten das zu entschuldigen. Die Produktionskapazitäten bei VOLT sind leider nicht so, wie wir das von ATC gewohnt waren. Spätestens Anfang November dürften wieder Bausätze und einzelne Mitteltöner ab Lager lieferbar sein.

München im Oktober 2019 

 


News: Juli - August 2019

AOS auf den Westdeutschen HiFi-Tage am 28./29.9. in Bonn:

Wir sind auf den Westdeutschen HiFi-Tagen in Bonn und werden dort voraussichtlich die M80,
M90 oder M100G präsentieren. Mit dabei auch die CM38 vermutlich als Passiv-Version mit
dem neuen APOLLON-Verstärker von ABACUS. Auch die ELLIPTICOR E22 und E25 stehen
auf unserer Wunschliste. Mal sehn, was wir alles mitnehmen können.

Leider schaffen wir es dieses Jahr nicht auf die ABACON 2019 zu kommen.  

Neuentwicklung:   MONITOR 90 G VA

M90G_klein.jpg

Abb.: M90G

Nachdem in der K+T Heft 4/20129 ein “Alfred - ein Monitor der Superlative” erschien mit den Treibern:
VOLT RV3141 + VM753 AOS + D3004/6640, erscheint unsere Konstruktion der M90G fast wie ein
Gegenentwurf. Ist es tatsächlich aber nicht, denn wir hatten schon lange ein 3-Wege Modell mit
diesem bemerkenswerten Tieftöner von VOLT geplant, sind aber leider mangels Zeit und Gehäuse
nicht eher dazugekommen, uns mit diesem Modell zu beschäftigen.

Unsere M90G hat mit der „ALFRED TL“ außer der Bestückung nichts gemeinsam. Die ALFRED TL
ist eine Transmission Line und ist als Passivbox konstruiert. Unsere M90G ein geschlossener Aktiv-
Monitor der eher als „Kampfansage“ an die ATC SCM 100 gedacht ist.

Der RV3141 mit seiner exotischen Anmutung hat eine doppelte Zentrierung und eine extreme
Kühlvorrichtung, die auf 3 Kühlsystemen basiert: Kühlung nach vorne über die massiven Alu-Streben,
die beinahe wie ein Flugzeugpropeller aussehen, Kühlung nach hinten über einen ventilierten Polkern
und zusätzlich über die Kühlrippen über dem Magnet. Volt bezeichnet diese Technik als
Radial Technologie. Somit ist der RV 3141 ein Tieftöner, der für Dauerbetrieb und höchste
Belastungen ausgelegt ist. Unverwüstlich und zuverlässig, auch unter extremen Belastungen.
 
Wer sich auf High-End Veranstaltungen mit internationaler Besetzung umsieht, hat diesen Typ von
Tieftöner sicherlich schon bei PMC gesehen. PMC (UK) ist ein Hersteller von professionellen
Monitoren. Bei PMC wird dieser Bass in der 15" Version (RV3863) eingesetzt. Wer auf große Boxen
steht: Es gibt davon auch eine 18" Version, den RV4564 ...

Der RV3141 in 4 Ohm hat Parameter, die für ein eher kleines Gehäuse stehen. Nachdem wir unsere
M90G nur als Aktivlautsprecher anbieten, spielt das eine eher untergeordnete Rolle. Deshalb haben
wir uns für ein 50 Liter geschlossenes Gehäuse entschieden, auf dem so wie bei der M100G und der
M80G  das Mitten-, Hochtongehäuse einfach modular aufgesetzt wurde.

Selbstverständlich kann man diesen Monitor auch so aufbauen, dass alle Chassis in einem Gehäuse
untergebracht sind. Mitteltöner und Hochtöner sollten dann aber 7 – 10 cm aus der Achse positioniert
werden und senkrecht übereinander. Beide Gehäuse spiegelbildlich montiert.

Klangliche Eigenschaften:

Die M90G ist der M100G sehr ähnlich. Die M90G könnte man als die professionelle Studio-Version der
M100G bezeichnen. Extrem trockener Tiefbassbereich und hoch belastbar auch im Dauerbetrieb.
Ich denke der trockene Tiefbass der M90G im Vergleich zu dem etwas wärmeren Tiefbass der M100G
ist im Wesentlichen der Unterschied zwischen beiden Versionen.

Erhältlich ist die M90G mit den Fusion Amps Hypex FA253. Der Bausatzpreis liegt bei knapp 3.800,- inklusive FA. Die M100G mit FA253 wird auf Basis der neuen Preisliste ca. 4050,- kosten.

Volt und der Brexit (Stand Juli 2019)

Nach meiner aktuellen Einschätzung kommt der Brexit Ende Oktober.  Darauf werden wir uns einstellen
und für die unsichere Übergangszeit ein entsprechendes Lager vorbereiten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Preise etwas steigen, weil die Transportkosten teurer werden und Zölle anfallen

 

Alle weiteren aktuellen Aktiventwicklungen mit Hypex FA:

Wir haben in den vergangenen Monaten etliche Lautsprecherkits für den Betrieb mit Hypex Fusion
Amps vorbereitet: 2-Wege Lösungen mit FA122 und 3-Wege Abstimmungen mit FA123 und FA 253.
Einzelheiten dazu finden sich bei den folgenden Bausatz Beschreibungen.

M80G BE Vollaktiv mit Hypex FA 253:

Die M80G, die wir erstmals auf den Süddeutschen HiFi-Tagen im September 2018 als „Mini-M100G“
mit Dolibox präsentiert haben, haben wir auf Wunsch eines Kunden, Cellist an der Deutschen Oper
in München, nun auch mit der Hypex FA123 abgestimmt. Diese Abstimmung haben wir auch mit der
FA253 gemacht. Beide Versionen sind in die Bausatzpreisliste zu finden.

Der M80G Kunde hat mit unserer Unterstützung ein attraktives Komplett-Gehäuse entworfen,
dass wir als Alternative auf Anfrage als Skizze gerne weitergeben.

M80GOtt_klein.jpg
Abb.: Foto Kundenversion der M80G

CM38 A mit Hypex FA 123 und FA 253:

Die CM38A haben wir auf Kundenwunsch ebenfalls für den Betrieb mit FA123 und FA253 programmiert.  Diese beiden Varianten werden künftig auch in unserer Bausatzliste zu finden sein. Die ursprünglich vorgesehene Cortex Version werden wir nicht mehr anbieten, nachdem sich gezeigt hat, dass alle Kunden
die leistungsstärkeren Fusion Amps bevorzugt haben. Die Cortex-Versionen werden wir aber weiterhin für unsere 2-Wege Modelle Illu18, E18, E22 und E25 anbieten.

Zur CM38 gibt es ein interessantes Kundenfoto. Der CM38P Kunde hat sich eine Schallwand komplett
aus massivem Alu gefräst. Das Bassreflexrohr wurde als Tunnel nach vorne verlegt. Der Ständer
ist ebenfalls eine Eigenkonstruktion aus massivem Stahl.

CM38Weber_klein.jpg

Abb.: Foto CM38P mit Alufront



M80Gx2 Vollaktiv mit Hypex FA 253:

Für Heimkinozwecke haben wir eine M80G D'Appolito entwickelt. Mit doppelter Bass-Bestückung
(2 x 28W8878T01). Einer unten, einer oben und dazwischen die  Mitten-, Hochtonkombination VM753
plus Hochtöner D3004/604010.

Box-mit-2-mal-28W_klein.jpg

Abb.: M80Gx2 mit 28W8878T01 Doppelbestückung

Diese Lautsprecher werden in einem privaten Heimkino als Front und Center eingesetzt. Betrieben
werden diese Lautsprecher mit den Hypex FA253. Diesen Bausatz bieten wir vorerst nur auf Anfrage an.
Wäre mittlerweile der teuerste Kit in unserem Bausatz-Programm.

Unter akustischen Gesichtspunkten ist dieser Lautsprecher interessant, weil die Positionierung des
zweiten Tieftöners über den Mitteltönern  raumakustisch von Vorteil ist. Von dieser Art Lautsprecher mit
einem Bass oben und einem unten, findet man in der HiFi- und High-End Szene jede Menge Angebote.
Wir hatten 2016 zusammen mit der damals neu entwickelten M40G auch eine M60G mit drei Bässen vorgestellt und auf der Abacon in Nordenham vorgeführt. Aber die Nachfrage war relativ gering, deshalb
bewerben wir dieses Projekt nicht mehr aktiv.

M100G-FA mit Hypex FA 253:

Eine M100G mit Hypex war ursprünglich nicht vorgesehen. Wenn aber immer wieder Kunden danach fragen, ist das Thema doch aktuell. Inzwischen haben wir die M100G auch mit Hypex FA253 abgestimmt.

Die analoge Dolibox Version wird mit dem Hochtöner D3004/6640 angeboten, die digitale Version
M100G-FA gibt es mit dem D3004/604010. Siehe Fotos der M80G.

Bei der analogen M100G VA Version mit Dolibox gibt es mittlerweile 2 Leistungsstufen: die Version mit
225 Watt wie bisher und eine 350 Watt Version mit 100,- EUR Aufpreis.


M24 G mit Hypex FA 123:

Für Heimkino Surround (aber auch für High-End möglich) haben wir die M24G mit Hypex FA123 abgestimmt. Ein kompakter 3-Wege Aktivlautsprecher mit geschlossenem Gehäuse, den man auf Wunsch auch passiv bauen kann. Passiv allerdings in Bassreflextechnik.


ILLU15 DAPO mit Hypex FA 122:

Für die Ausstattung des Heimkinos wurden auch Deckenlautsprecher konzipiert. Diese Entwicklung hat zu einer neuen ILLU Variante geführt. Zwei 15WU8741 im Querformat in D’Appolito-Anordnung mit einem D3004/604010 in der Mitte. Dieser Lautsprecher wurde mit der Hypex FA122 abgestimmt und kann in
dieser Form auch als aktiver Center verwendet werden.

Natürlich haben wir bei dieser Gelegenheit die ILLU15 DAPO auch als normalen 2-Wege Lautsprecher in D'Appolito-Bauweise getestet und als "stand alone" Version abgestimmt. Muss sagen, die kleinen, geschlossenen 10 Literboxen sind wirklich beeindruckend. Tolle Räumlichkeit, tonal sehr ausgewogen. Beeindruckender Bass. Eine echte Konkurrenz für unsere ILLU18, unseren meist verkauften kleinen Lautsprecher.

Center_Decken_LS.jpg

Abb.: ILLU15 DAPO

Das Foto ist nur ein „Arbeitsfoto“.  Konzipiert ist dieser Lautsprecher für Deckenmontage mit Haltebügel, dreh- und schwenkbar. Bei Gelegenheit werden wir „normale“ Gehäuse bauen. Im Format wie unsere alte STUDIO 24, nur eben kleiner. Zu finden in der Bausatzpreisliste unter ILLU15 DAPO.

Generelle Informationen zu unseren Hypex FusionAmp Abstimmungen:

Thema:  Bassentzerrung

Alle oben genannten Aktiv-Lautsprecher sind geschlossen und mit einer sog. Bassentzerrung entwickelt worden. Dazu ein paar Informationen:

Die Abstimmungen werden nicht nach Gefühl und Gusto gemacht, sondern nach vorgegebenen Formeln berechnet. In die Abstimmungen fließen die Parameter der Tieftöner (Fs, Qt, Vas) und die gewünschte Gesamtgüte des Lautsprechers ein. Die Entwicklungsvorgaben, die auch vom vorhandenen oder
benötigten Nettovolumen des Lautsprechers abhängen, berücksichtigen natürlich auch die mögliche Belastbarkeit und die nötige Verstärkerleistung.
Alle diese Berechnungen werden grundsätzlich für jedes Lautsprechermodell neu durchgeführt und sind Ausgangspunkt jeder Entwicklung eines Aktivlautsprechers mit den Hypex FusionAmps.

Es hört sich relativ einfach an, wenn man sagt, Hypex bietet eine eigene Entwicklungssoftware an. Man kann die Übergangsfrequenzen, die Flankensteilheit, die Phase, die Zeitverzögerung usw. einstellen.
Kann man. Was aber letztlich zum Beispiel bei der Bassentzerrung passiert und ob das Sinn macht, hängt von den Werten ab, die eingegeben werden. 

Darüber hinaus erfordert die Abstimmung mitunter langwierige Messungen und vielfaches Probehören
bei gleichzeitiger Eingabe und Korrektur der Filter, Boost Cuts, Low- und High Shelfs  und noch einiger weiterer Bausteine bis man schließlich einen möglichst linearen Frequenzgang und zugleich ein
klanglich perfektes Resultat erhält.

Die unzähligen Möglichkeiten, die eine DSP-Weiche bietet, verleiten schnell mal dazu den Frequenzgang zu Tode zu korrigierten oder zur Annahme es ließe sich jeder Billiglautsprecher zu einem HighEnd-Produkt „pimpen“. Ein hörbar aufgepeppter und auf Dauer langweiliger oder nerviger Klang wäre die Folge.

Bei unseren Abstimmungen halten uns an den Grundsatz „so viel wie nötig und so wenig wie möglich!“.
Im Zusammenspiel mit den Chassis von Scan Speak, BlieSMa und Volt ist das perfekt umzusetzen und
wir erhalten ein lebendiges und harmonisches Klangbild bei ausgewogenem Einsatz digitaler Technik.
Für den Laien und wenig erfahrenen Lautsprecherbastler ist das praktisch nicht umsetzbar. Man braucht
den theoretischen Background, mathematische Kenntnisse, Messequipment, langjährige Erfahrung im Lautsprecherbau und viel Hörerfahrung, um zu einem perfekten Ergebnis zu kommen.  Der Kauf eines Verstärkermoduls und passender Lautsprecherchassis reichen leider nicht.

Als Kunde von uns brauchen Sie sich darüber aber keine Gedanken machen. Wenn wir einen Lautsprecher ausliefern, dann ist auch die Hardware entsprechend programmiert. Was wir leider nicht anbieten können, diese Frage ist uns auch schon angetragen worden, für einen beim Kunden vorhandenen Lautsprecher, einen passenden und programmierten Hypex FusionAmp anzubieten. Wir können FusionAmps nur im Set mit unseren dafür entwickelten Lautsprechern anbieten. Oder ohne Abstimmung für Eigenentwicklungen.

3. Neue, bzw. überarbeitete aktive A.O.S. Ellipticor Spezialitäten:

A.O.S. E18 (Bestückung 18WE4542 + D3404/5520) mit Cortex und FA 122:

Im Prinzip nicht neu. War schon Thema der vorletzten News. Hier nur noch ein paar Ergänzungen.

Wir haben die E18 noch mal neu überarbeitet. Sowohl in der bereits vorgestellten Cortex Version, wie
auch jetzt neu mit der Hypex FA 122. Die Tiefbassentzerrung wurde nochmal überarbeitet  und mit den gegebenen Parametern neu eingestellt. Den Ellipticor Hochtöner, der uns auf der Messe in Stuttgart noch ein wenig zu vorlaut war, haben wir nachjustiert.

Das Ergebnis ist zweifellos überwältigend. Einfach erstaunlich was so ein kleiner Lautsprecher kann.
Mit welcher Klarheit und tonaler Präzision diese E18 spielt. Passiv wäre das leider so nicht möglich, diese Frage wird uns oft gestellt. Passiv ist der 18WE eher als Mitteltöner geeignet. Als Tief-, Mitteltöner steigt er zu früh aus und macht unten leider zuwenig Tiefgang.

Beide Versionen mit Cortex und auch mit FA 122 spielen auf gleichem Niveau. Die eine mit digitalen Endstufen, die andere mit analoger Dolifet-Technik und DSP-Weichen. Beide Versionen sind erhältlich.

A.O.S. E22 BE (Bestückung 18WE4542 + BlieSMa T34B-4) mit FA 122:

Auch die E22 war schon in den News vorgestellt worden. Es sei nur nochmal angemerkt,
dass wir auch bei der E22 BE die Abstimmung nochmal überarbeitet haben.

Fazit: Besser kann man einen kleinen Regallautsprecher nicht abstimmen. Ich bin überzeugt,
es gibt in dieser Größe keinen besseren Lautsprecher. Auch dann nicht, wenn sie auf der High-End zum doppelten Preis angeboten werden.  Vielleicht könnte man noch mehr herausholen, wenn man den Lautsprecher komplett mit analogen Aktivweichen aufbauen würde, aber diese Materialschlacht ersparen wir uns.

Download Ellipticor22 3D File: Ellipticor22BlieSMa-3D.pdf
Download Ellipticor22 Zeichnungsansichten File: Ellipticor22BlieSMa-ZA.pdf

Download E22 Messungen File: E22Messungen_kurz.pdf

und im Vergleich dazu können Sie sich auch die Messungen mit der Ellipticor E18 ansehen:

Download E18 Messungen: E18Messungen_kurz.pdf

A.O.S. E 25 (Bestückung 21WE4542 + BlieSMa T34B-4) mit FA 122:

Hier sind erstmal die eindrucksvollen Fotos des 21WE4542:

 21WE4542vO_klein.jpg21W4542vH_klein.jpg

Abb.: 21WE4542 von Vorne                                    Abb.: 21WE4542 von Hinten



Und so sieht unsere aktuelle E25 aus:

 E25 Weiss
Abb.: A.O.S. E25 BE mit neuem Gehäusedesign

Das ursprünglich gezeigte Gehäuse haben wir nochmal optisch bearbeitet. Es wurde zusammen mit
einem Freund nach den Regeln des Goldenen Schnitts berechnet und mit Hochglanz-Gehäusen gebaut.
Das Nettovolumen hat 25 Liter und der Bass wurde auf 40 Hz abgestimmt.

Einen 2-Wege Lautsprecher mit 8" Tieftöner aufzubauen, geht das?
Meine erste 2-Wege Box mit 8" Bass
und Hochtonkalotte habe ich während des Studiums gebaut. Ich weiß noch gut, dass es damals ein ScanSpeak 21W4208 mit Alnico Magnet war. Für Studentenzeiten "sau" teuer und die Mark wurde vorher
mehrfach umgedreht, bevor ich sie in München bei Radio Rim ausgegeben habe.

Schaumstoffsicke und Papiermembran war damals angesagt. Dazu eine 25mm Gewebekalotte von Isophon. Der Lautsprecher war richtig gut. Später in den 80er gab es auch von KEF und anderen
englischen Herstellern 2-Wege Boxen mit 20er Bässen. Später dann, in den 90er Jahren war es eher verpönt einen dicken Lautsprecher mit  20 cm Bass zu bauen. Und heute dreht sich das Fähnchen wieder.

Auf der High-End 2018 wurde der Scan Speaks Ellipticor 21WE präsentiert. Zusammen mit der BlieSMa T34 B4 Kalotte, sollte das die teuerste 2-Wege Box werden, die ich je gebaut habe.

Summa summarum: Spielt phänomenal. Mit einer Übergangsfrequenz von 1300 Hz hat man einen herausragenden Monitor der alles zwischen 40Hz und 20 kHz bringt, was man hören will.

Ein perfekter Monitor, der einen manch große 3-Wege Box locker vergessen lässt.

Download Ellipticor25 3D File: Ellipticor25BlieSMa-3D.pdf
Download Ellipticor25 Zeichnungsansichten File: Ellipticor25BlieSMa-ZA.pdf

Download E25 Messprotokolle File: E25Messungen_kurz.pdf


4. Vorankündigung:

Die K+T bringt in der nächsten Ausgabe eine TL-Box mit den Chassis: VOLT RV3143,
VOLT VM753 und dem Hochtöner D3004/6640 als Passivbox.

Hier das erste Foto des TL-Lautsprechers:


RV3143TL_klein.jpg

Abb.: Alfred - Großer Dreiwegemonitor mit Transmissionline-Bass

 

News 12/2018

Neu:   Ellipticor 22 BE:

Eine neue Ellipticor Entwicklung:

E22 Weiss

Abb.: E22 BE VA mit 18WE4542 und T34B-4

Kurzbeschreibung:

Wir haben ein Gehäuse ähnlich einer geschlossenen STUDIO22 REF genommen, d.h. etwa 20 Ltr.
Volumen und eine neue Schallwand für den Scan Speak 18WE und den Hochtöner Bliesma T34B-4
fräsen lassen. Der Unterschied zur E18 VA liegt zum einen im Volumen, das etwas größer als bei der E18 ausfällt und im Hochtonbereich. Als Entwickler bevorzuge ich Beryllium Kalotten in allen unseren High-End Kombinationen. In der MONITOR Serie haben wir zum Beispiel nur BE-Kalotten, wie die D3004/6640 oder D3004/604010. Alternativen, z.B. D3004/6600 allenfalls dann, wenn es eine preisgünstige Variante sein soll.

Das Pendant zur E22 BE, die E18 mit dem 18WE4542 und D3404/5520 ist eine sehr beeindruckende Kombination.
Uns ist damit ein phänomenaler Lautsprecher im „Regalformat“ gelungen. Den wir zum
ersten Mal in der Öffentlichkeit auf
den Süddeutschen HiFi-Tagen vorgeführt haben. Ich denke alle Hörer
waren  von der Performance dieses kleinen Lautsprechers beeindruckt. Nach der Messe habe ich noch
ein wenig Feintuning an der E18 gemacht und das Cortex Modul letztlich so programmieren können, das
die E18 zwischen 40 Hz und 20 kHz extrem linear verläuft. So einen Frequenzgang habe ich wohl noch
nie hinbekommen. Die Tieftöner zeigt eine Dynamik, die beeindruckt, der Hochtöner ist exzellent,
überhaupt nicht nervig, hoch auflösend.

Beeindruckend an der Ellipticor-Gewebekalotte ist vor allem der niedrige Einsatzpunkt (ÜF 1300 Hz). 
In diesem Bereich
bündelt der Tieftöner noch nicht. Genial für die räumliche Abbildung. Ein so niedriger
Einsatzpunkt wäre mit einer 6640 oder 604010 nicht möglich. Darüber wurde schon berichtet.

Einzige Wermutstropfen: Der Hochtöner ist eine Gewebekalotte und keine Berylliumkalotte.

Auf der High-End 2018 in München hörte ich von neuen Hochtonkalotten einer Firma Bliesma. Das war
zu einem Zeitpunkt bevor ich die erste Ellipticor Kombination entwickelt habe. Noch nicht einmal geplant
hatte. Die Hochtöner von Bliesma mit der Bezeichnung T34A-4 waren im Testbericht der Klang und Ton.
A steht für Alu-Kalotte. Alu interessierte mich nicht, weil das Thema Alu-Kalotte bei uns schon
lange abgehakt war. Aber da gab es noch eine T34B-4, das B steht für Beryllium. Und das war für mich
hoch interessant.

Der Frequenzgang der Beryllium Kalotte in den Datenblättern war sehr beeindruckend, aber vor allem
war sie als einsetzbar ab 1300 Hz beschrieben. Leider hat es dann bis September gedauert, bis ich
die ersten Muster bekam. Da war die E18 mehr oder weniger fertig. Dann fehlten die Tieftöner … 
Erst im November hatten wir Gelegenheit die alternative Ellipticor 2-Wege Kombination zu entwickeln
und zu testen.

Wie erwähnt im geschlossenen Gehäuse, ca. 20 Ltr., mit 18WE4542 plus T34B-4. Passivbetrieb war von vornherein ausgeschlossen. Der 18WE4542 wäre im Tieftonbereich nicht kräftig genug. Also kam nur eine Aktivbox in Frage. Während wir für die E18 einen Cortex-Plateamp programmiert haben, wollten wir für die
E22 zunächst eine Hypex FA122 Version ausprobieren. Die Leistung von 2x 125W sollte reichen.

Die Abstimmung war nicht ganz so einfach wie die Abstimmung einer CM38A oder M80G mit FA 123.
Mit einem befreundeten, langjährigen Kunde aus München habe wir uns gemeinsam die Programmierung
der Hypex vorgenommen. Nach dem Motto: 4 Ohren hören mehr als 2.

Es war komplizierter als gedacht. Programmiert, gemessen, modifiziert, angehört und nachjustiert und leicht genervt den ersten Nachmittag abgehakt. Am zweiten Tag nochmal fast von Null angefangen. Es gab zwei schwierige Bereiche,die beim 18WE und in der Übernahme zum Hochtöner zu lösen waren. Am zweiten Abend war es geschafft.  Und seit dem läuft der E22 BE wie eine Eins. Perfekt im gesamten Bass-, Mittenbereich und im Hochtonbereich mit der dezenten Ruhe und Auflösung eines Beryllium Hochtöners.
In der E22 BE treffen sich neueste Ellipticor-Technologie mit genialem Beryllium Hochtöner. So kann Weihnachten kommen ...

Bei uns im Studio München, ist die E22 BE mit Hypex ab sofort in der Vorführung. Anfang Januar werden
wir die E22 BE in die Bausatzpreisliste übernehmen. Die Hochtöner gibt es bei uns nur im Set mit der
E22 und der Aktivelektronik. Wir vertreiben die Hochtöner nicht einzeln.

Hypex Fusion Amps werden, wie schon angekündigt 10% teurer werden, sind aber trotzdem noch richtige Schnäppchen.

 München, den 23.12.2018

 

News 11/2018:

Nachlese Süddeutsche HiFi-Tage September in Stuttgart und Abacon 2018 im Oktober
in Nordenham:

In Stuttgart haben wir die E18, CM38P (passiv) und M80G (aktiv) vorgeführt. Die CM38P hat in dem
kleinen Hotelzimmer sehr souverän gespielt. Die M80G war auch sehr überzeugend, ein etwas größerer
Raum wäre aber sicherlich noch vorteilhafter gewesen. Die E18 (Elliptocor) hat wahrscheinlich jeden
Hörer beeindruckt. Was dieser kleine Lautsprecher kann ist schon umwerfend.
 
Es gab sogar Besucher, die unbedingt unsere ILLU 2.5 (Piccola) hören wollten, die wir eigentlich nur
zur Dekoration aufgestellt haben. Auch diese Lautsprecher haben für Überraschung gesorgt. Natürlich
darf man unter 80 Hz keine Wunder erwarten. Aber das was sie können, ist schon beeindruckend.

In Nordenham wurden die M80G und die E18 vorgeführt. Leider unter denkbar ungünstigen akustischen
Bedingungen. Aber wenn mir ein langjähriger Kunde folgenden Kommentar schickt:

„… hattest ja wieder zwei tolle neue Lautsprecher dabei. Sowohl die M80 wie auch die Kleinere mit
elliptischen Schwingspulen klingen hervorragend. Besonders die Kleinere klingt ganz schön groß.
Was aber für mich wieder absolut überzeugend war
ist diese absolut natürliche Wiedergabe. Die anderen Boxen können laut, können Spektakel können
alles aber keine
Gänsehaut. Und das macht den großen Unterschied. Ich bin nach Hause gefahren, habe mich vor
meine M100G gesetzt ein
bisschen Musik gehört und laut yuhu gerufen. Deine Boxen sind einfach
ganz tolle Entwicklungen und sie machen nicht nur  Musik sondern auch Emotionen…“

Kommentare dieser Art tuen gut und sind eine Bestätigung. Sowas hört man immer gern. Vielen Dank!

Informationen zur M80G:

Die M80G ist ganz bewußt mit dem D3004/604010 als Hochtöner gebaut. Damit im Vergleich zur M100G
der Lautsprecher mit schmälerem Bassgehäuse (28W statt 32W) und kleinerem Mitten-, Hochtöngehäuse
einen deutlichen optischer Abstand hat. Obwohl klanglich im Mitten-, Hochtonbereich kein Unterschied ist.
Im Bass hat ein 32W etwas mehr Potenz als ein 28W - dass ist wohl nicht anders zu erwarten.

An eine Hypex Variante ist bei der M80G nicht gedacht. Würden wir eine Hypex Version präsentieren,
wäre die FA253 die optimale Wahl. Aber dann ist preislich gesehen zur Cortex von Abacus kein
Unterscheid. Hätte nur einen Vorteil: Fernbedienung und Digitaleingang möglich. Wir werden diese Entscheidung davon
abhängig machen, ob M80G Interessenten den Wunsch an uns herantragen.

2. MONITOR 80 G:

M80G_klein.jpg

Abb.: MONITOR 80 G

Wir haben es fast geschafft. Die „kleine“ M100G ist vor der Messe in Stuttgart noch fertig geworden.
Eine Kleinigkeit wird noch geändert: wir werden ein Mitten-, Hochtongehäuse mit dem kleineren
Beryllium Hochtöner (604010) zum Bausatz M80 G anbieten. Die Bestückung  
ist ähnlich wie die M100G, nur im Bass spielt der 28W4878T01 und im Hochtonbereich der D3004/604010. Beide Lautsprecher
werden (Stand 7/2019) mit den Hypex Modulen FA253 angeboten.

Klanglich ist praktisch kein Unterschied, nur der Tiefbass ist in der M100G etwas mächtiger. Klar, hier
spielt die Membranfläche eine wesentlich Rolle.

Vorteil bei der M80G: Es konnte das Gehäusevolumen und die Breite reduziert werden und damit
der WAF etwas erhöht.

So sehen übrigens die neuen 28er Revelator aus:

28W4871vV_klein.jpg28W4871vH_klein.jpg
Abb.: Scan Speak 28W4871T01

News 08/2018:

Neue Infos zur CM 38 A und CM 38 P:

1. Schallwände CM38:

Gefräste Schallwände sind jetzt auch für den Versand erhältlich. Wir haben uns eine spezielle Verpackung
ausgedacht, die einen sicheren Versand ermöglicht. Die Verpackung ist eine Leihverpackung. Sie muss
retourniert werden. Ansonsten kostet die Verpackung EUR 20,-. Das Pärchen Schallwände kostet EUR 119,-
inkl. Verpackung 139,-. Das Pfand von EUR 20,- bekommt der Kunde nach Rücksendung zurückerstattet.

2. Lautsprechertest in der Stereoplay 8/2018 mit Chassis von VOLT:

Interessanter Test des Graham Audio Flaggschiffs VOTU. Wir hatten berichtet, dass wir uns auf der
High End 2017 für den VOLT B2500 entschieden haben, weil der uns in der VOTO von Graham Audio
beeindruckt hat. Jetzt wurde die VOTU in der Stereoplay getestet. Quasi ein Schub für unsere CM 38.
Hier ein paar Textpassagen, die ganz aufschlussreich sind:
 

„ ... die Membran des VOLT Tieftöners, ist aus Zellulosemasse geschöpft, ohne Pressung luftgetrocknet und
anschließend auf der Vorderseite mit Lack durchtränkt. Was die Oberfläche etwas schrumpelig aussehen lässt.
Der Sinn dahinter: hohe innere Dämpfung, materielle Heterogenität und enorme Steifigkeit bei sehr geringem
Gewicht. Der starke Antrieb (riesiger Magnet!) und die 75mm Schwingspule garantieren Schnelligkeit und liefern
die notwendigen Parameter für enormen Tiefgang … “. Die Redaktion hat den -3dB Punkt bei beeindruckenden
24 Hz gemessen. 

Graham Audio verwendet allerdings zwei parallel geschaltete Bässe vermutlich mit jeweils 8 Ohm. Wir
beschränken uns auf einen Bass, dafür aber mit 4 Ohm. Damit haben wir in etwa den gleichen Wirkungsgrad,
jedoch nicht die Membranfläche. Wir kommen allerdings in der aktiven Version trotz geschlossenem Gehäuse
tiefer, dank der Cortex-Plateamps, die den Tiefbass entzerren. 

In der Graham Audio finden sich, wie Stereoplay schreibt, auch die „Riesenkalotten“, die nach ATC aussehen,
aber von VOLT produziert werden. Im Text heißt es: „ … den Riesenkalotten mit außen liegenden Schwingspulen
werden wahre Wunderdinge in puncto Transparenz und Neutralität nachgesagt …“.
Wissen wir schon länger und unsere Kunden auch!

News 07/2018:

1. E 18 VA (Ellipticor)

E18_vV_klein.jpgE18_vH_klein.jpg

Abb.: E18 Vorderansicht und Ansicht der Verstärker-Rückwand

Wahrscheinlich so etwas wie eine Weltsensation:  Unsere E18 VA dürfte momentan die erste Aktivbox der
Welt sein, die mit Ellipticor Treibern bestückt ist! Und auch das ist Rekordverdächtig: Es sind die teuersten
2-Wege Lautsprecher, die wir jemals entwickelt haben.

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Abb.: 18WE4542 mit Abdeckring (links), ohne Abdeckring (rechts)

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Abb.: D3404_5520 mit Abdeckring (links), ohne Abdeckring (rechts)

Hier kurz und bündig einige Technische Daten:

Bestückung: 18WE4542T, D3404-5520 (Ellipticor Serie)
DSP-Weiche: 24 dB Linkwitz Filter, Übernahmefrequenz 1250 Hz. Linear bis 24 Hz, Tiefbassfrequenz einstellbar von 16 – 80 Hz. Aktivelektronik: Cortex Plateamp 2-Wege (Hersteller: Abacus)  Leistung: 85W
Bausatzpreis ohne Gehäuse: Komplett mit Endstufen EUR 3650,- pro Paar. 

Ellipticor:
Augenfälliges Merkmal: Elliptische Schwingspulen. Ovale Treiber hat es (fast) immer schon gegeben.
Vermutlich um Platz zu sparen und dennoch etwas mehr Membranfläche zu haben. Vor allem in Geräten
wie Fernseher oder kleinen Radios wurden solche ovalen Treiber eingebaut. Mein allererster Lautsprecher,
gekauft 1967 von Neckermann für die Studentenbude, hatte auch eine ovale Membran mit Pappkonus
in der Mitte für die hohen Töne. Heute würde man dazu "Breitbänder" sagen. Ovale Schwingspulen gab
es meines Wissens wohl noch nie.

Vance Dickason hat in der Voice Coil 4/2018 einen Testbericht über die Chassis 18WE4542 und D3404/5520 veröffentlich. In der Klang und Ton gab es einen Test im Heft 2/2018. Im Endeffekt bestätigen beide Tests extrem niedrige Klirrwerte und ein Zerfallsspektrum das seinesgleichen sucht.

Die beiden Ellipticor Chassis unserer E18 gibt es seit einem Jahr. Ich muss offen gestehen, dass ich
lange gezögert habe mit diesen beiden Chassis ein Projekt zu starten. Hauptgrund für die Zurückhaltung
war die Überlegung, ob im Selbstbau so teure Chassis überhaupt eine Berechtigung haben. Diese Frage bleibt erstmal so stehen. Letztlich überwog aber doch die Neugier zu hören was passiert, wenn
man mit Treibern arbeitet, die nahezu keinen Klirrfaktor und ein asymmetrisches  Abstrahlverhalten haben. 

Weitere Überlegung: Aktiv oder Passiv? Das Duo 18WE plus D3404 ist prädestiniert für eine geschlossene Aktivlösung. Der 18WE ist ausreichend belastbar und geeignet für eine Bassentzerrung die linear bis 24 Hz runtergeht. Passiv betrieben wäre der 18WE eher ein Mitteltöner. Die Entscheidung fiel also ganz klar zu Gunsten einer Aktivversion.

Externe Aktivweichen bei 2-Wege Systemen machen keinen Sinn. Infrage kam also nur ein sogenannter Plateamp (für die Rückwand), der entweder mit DSP-Weiche und Digitalendstufen oder DSP-Weichen
und Analogendstufen ausgestattet war. In diesem Punkt stehen wir ganz klar zu Abacus, mit deren
Einbauendstufen wir auch schon unsere Modelle ILLU18VA, ILLU15VA und S22REFVA ausgerüstet haben.
In diesem Fall kommt die neueste Entwicklung von Abacus zum Einsatz: Cortex Plateamp mit Dolifet Technologie wie schon in unserer CM38 A verbaut.

Lange Rede kurzer Sinn: Die A.O.S. E18 VA spielt seit Anfang Juli, also seit etwa zwei Wochen. Der Name
ist nicht besonders aufregend. E steht für Ellipticor und 18 für das Volumen der Box. Aktuell ist die E18 jetzt direkt vergleichbar mit unserer meistverkauften Aktivbox, die ILLU18BE VA.

Die E18VA spielt extrem sauber, differenziert, räumlich beeindruckend und zeigt bei komplexer Musik, dass sie das Handwerk größerer Lautsprecher gut versteht. Sieht klein aus, spielt wie eine Große. Man sollte bei den Lautsprecherständern nicht sparen. Auch der Vorverstärker darf ruhig vom Feinsten sein.

Ob die E18 VA eine ernsthafte Konkurrenz für die ILLU18 BE VA sein wird, wird sich noch zeigen.
Klanglich spielt die E18 jedenfalls auf höchstem Niveau. Ich bin davon überzeugt, dass man heutzutage keinen besseren Lautsprecher in dieser  Größenklasse bekommen kann. Man kann, wenn man die E18 betrachtet natürlich darüber nachdenken, ob man die Optik, sprich Gehäuseform noch perfektionieren
kann. Die akustischen Eigenschaften jedenfalls sind am oberen Limit. Ausführliche Messprotokolle zur Ellipticor-Serie kann man übrigens auf der Homepage von Troels Gravessen finden.

Ich halte mich mit den Klangbeschreibungen zurück und bleibe bewußt sachlich. Euphorie ist schon deshalb nicht angesagt, weil eine kleine Box, wie die E18 keine M100G oder CM38 aufmischen kann. Membranfläche ist durch nichts zu ersetzen. Es wäre höchstens zu überlegen, ob man die E18 VA zu einem Mittel-, Hochtonsystem einer größeren 3-Wege Kombination machen könnte. Andererseits spielt unsere M100G zu gut um abgelöst zu werden …



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