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News 2-2012 (im Nachgang zu den News 12-2011)

Die Entwicklung der MONITOR 95 hat ganz schön Zeit in Anspruch genommen. Parallel dazu die
Arbeiten an der Teilaktiv-Version der M95 und der M50. Soll ja alles aus einem Guss werden. War
also nicht die Zeit, viel Text zu schreiben.

Die passive Version der M 95 spielt seit Dezember und findent bei Hörern mit Wunsch nach
massiverem Bassfundament großen Anklang. Mehr dazu in einer späteren Ausgabe der News.

MONITOR 95 BR

Abb.: MONITOR 95 BR

Beim ersten Versuch mit 80 Ltr. Bassreflex (M80) hätten wir beinahe aufgeben. Der mächtige 30cm Tieftöner war ungewohnt druckvoll und machte Pegel, den wir so nicht gewohnt waren. Hinzu kam ein zu kleines Gehäuse und eine nicht optimale Bedämpfung. Das hat zu Messergebnissen geführt, die unbrauchbar zu sein schienen.

Dann habe ich mir den Test der SCM 100 in der Stereoplay 8/2010 noch mal vorgenommen. Da steht: "Das auffälligste Chassis ist der gut 30cm durchmessende Basstreiber, dem ein gigantisches Magnetsystem Beine macht … selbst im Bereich maximaler Auslenkungen bleiben Verzerrungen gering". Und zum Mitteltöner heißt es: "… ihr über 30 Jahre gereiftes System zählt klanglich wie messtechnisch zu den besten der Welt …".
Lauter gute Kommentare. Die Baustelle war also noch offen.

Wir haben das Gehäusevolumen auf 95 Liter erhöht. Alle Versuche, beim Bassgehäuse in Richtung schlankes Design zu mogeln, macht keinen Sinn. Die Erkenntnis ist: Zu der Kiste muss man stehen, sie ist so groß wie
sie eben sein muss.

Optisch kann man sich an die großen Kisten gewöhnen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Das Baukasten
Prinzip mit den getrennten Gehäusen lässt die Größe der Gehäuse etwas kleiner scheinen als sie sind. Wir haben durchaus positives Feedback. Unisono sagen Interessenten, die die Lautsprecher im Original sehen,
dass die Lautsprecher kleiner wirken, als die Fotos im Internet. Wahrscheinlich haben wir die falsche Perspektive gewählt.

Hier eine Vergleichsaufnahme:

Abb.: S100TL, M95 und rechts das TT-Gehäuse der M50


Die Bedämpfung des Tieftongehäuses war eine Herausforderung der besonderen Art. Ich kann mich nicht erinnern ein Gehäuse so oft auf- und zugeschraubt zu haben. Zuwenig Dämmmaterial ist fatal. Da gerät der Tieftonbereich außer Kontrolle. Zuviel, dann ist der Tiefbass weg. Im Inneren wird Schafswolle verteilt. Wir
haben Wollvlies in Rollen gedreht und im Gehäuse verteilt. In den Bauplänen wird das in Zeichnungen dokumentiert.

Richtig liegt man, wenn man die Abstimmfrequenz auf 25 Hz justiert. Das gelingt mit einem 100er Rohr aus
dem Sanitärbereich. Die Wandstärke sollte nicht unter 25mm Multiplex gewählt werden. Die Innenwände entdröhnen wir mit Filz. Man könnte statt dessen auch dicke Bitumenplatten nehmen. Das würde das Gewicht erhöhen und die Wände noch resistenter gegen Schwingungen machen.

Zur Akustik: Was kann die M95 als BR besser als die M50 als TL?

Bei uns laufen die Prototypen seit einigen Wochen. Passiv, mit Weichen die mit denen der M50 nahezu identisch sind und Teilaktiv mit DSP Modulen von HiFi-Akademie.

Der ATC 30 W hat einen höhern Wirkungsgrad und hat mit seiner großen Membranfläche deutlich mehr Tiefgang. Der ATC spielt erstaunlich trocken für eine BR. Und wenn nötig, kann es der 30W so richtig krachen lassen. Ein Lautsprecher für Männer? Könnte man so sagen ...

Den Mitten-, Hochtonbereich haben wir wie gesagt von der M50 übernommen. Die Chassis sind auch die gleichen. Es sind lediglich Korrekturen wegen der Pegelunterschiede notwendig. Zur Orientierung: In der M 50 hat der Mitteltöner im Linearbetrieb 6R8, bei der M95 sind es 2R7.

Zum Preis: der ATC Tieftöner ist deutlich teurer als der Scan Speak 26W Revelator. Die M 95 ist unser erster Bausatz, der die Grenze von EUR 3.000,- überschreitet. Dafür sind die Gehäuse einfacher im Vergleich zu den M 50 TL. In der Summe gleicht sich das aus. Wenn man sich aber die Preise entsprechender Fertigboxen ansieht, erübrigt sich jede Diskussion.

Zur Liefersituation: Bausätze M95BR sind im begrenztem Rahmen verfügbar.

SUB 5:

Leider momentan ohne Bild, weil wir dieses Teil bisher nur mit einem Kunden gebaut haben, der die S2 (Breitbänder) mit DSP betreibt und dazu passende Subwoofer haben wollte.
Kurzbeschreibung: 5 Liter Bassreflex, Gehäuse 20x20x20,5 (LxBXT), Bassreflexkanal wie bei der ILLU18 nach Vorne schauend. Damit kann man leichte ein Reflexrohr integrieren was normalerweise 40x160 haben müßte.
Als Tieftöner verwenden wir einen 5 1/4" W5 SLS von Peerless, der einen guten Wirkungsgrad besitzt. und in diesem Volumen ca. 60 Hz erreicht.
Preis für diesen Bausatz ohne DSP liegt bei EUR 60,-.

Einen Gehäuseplan stellen wir in der Konstruktionsübersicht.

EURO Krise mit Auswirkungen:

Die Preise der ATC Treiber sind mit den Pfund Sterling Kursen vor der Krise kalkuliert. Wie das im nächsten Jahr weitergehen wird, können wir momentan nicht sagen. Mit großer Sorge verfolgen wir die Kursentwicklungen der letzten Wochen. Das Pfund hat sich mittlerweile um 6% verteuert. Unsere Bestände reichen noch für Januar. Wenn sich bis Ende Januar der Euro nicht erholt, werden die Bausätze mit ATC Treibern teurer. Wir hoffen
das dies kein Thema bei Scan Speak wird. Dänemark hat nach wie vor die dänische Krone. Da könnte der Euro Kurs auch eine Rolle spielen.

Ähnlich ist die Situation bei den Clarity Caps. Wir sind von diesen Kondensatoren sehr überzeugt. Meines Erachtens liegt der klangliche Unterschied zu herkömmlichen Kondensatoren an der Dicke der Folie.
CC Kondensatoren der Type SA, wie wir sie in der STUDIO 100 TL im Mitten- und Hochtonbereich verwenden (68µF und 5.6µF) sind mit einer Folie von 10µ gewickelt. Diese Kondensatoren finden Sie auch bei der
Monitor-Serie im Mittenbereich.

Im Tieftonbereich haben wir etwas abgespeckte CC's parallel zur Spule eingesetzt. Jetzt kommt der Hersteller und teilt uns mit, dass diese 68µF/250V Typen künftig 200% teurer sein sollen. Da kann man nur die Notbremse ziehen. Wenn die Kondensatoren, wie in diesem Fall nicht im Signalweg liegen, werden wir auf MCaps wechseln.


STEREO Hörtest -Edition:

Es gibt für EUR 49,- von der Redaktion STEREO initiiert, eine interessante "Test-Edition", die wir gerne auch
unseren Hörstützpunkten empfehlen würden. Es handelt sich hier um hervorragende Aufnahmen aus der Abteilung Klassik, die jeweils in verschieden Formaten vorliegen:

Als 180g Premium LP- Pressung, als SACD und als DVD-A. A
uf einer Daten DVD sind die Soundtracks in
den verschiedenen Formaten: CD mit 44kHz, DVD-A mit 24Bit 96 kHz und mit 24 Bit 192 kHz abgespeichert. Wer kann hört über Streamer oder macht sich eine DVD-A in den verschiedenen Qualitäten.

Die Vergleiche sind durchaus interessant. Und immer siegt am Ende der Plattenspieler … wär hätte es anders erwartet? Wir haben ein paar Exemplare von dieser Hörtest Edition. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie die Formate auch abspielen können. Gegebenenfalls können Sie auch fragen. Wer diese Kollektion erworben hat, hat auch das Recht sich von dem Material eine DVD-A zu brennen. Ich gehe mal davon aus, dass die Kunden, die einen Allesplayer haben wissen, wie man sich eine DVD-A brennt.

CENTER 30 MK II - REAR 18:

Im Zuge des Upgrades der STUDIO 100 TL auf die MKII, haben wir auch den Center 30 auf 6dB umbauen können. Die Reaktion der Kunden sind sehr positiv. Taucht natürlich die Frage auf, wann der REAR 18 eine
neue Weiche bekommt. Momentan haben wir dafür keine Kapazitäten frei. Wir bitten um Geduld. Das wird
erst im Frühjahr 2012 möglich sein.

Wessobrunn, im Dezember 2011

 

In diesem Sinne
High-End
Grüße aus Wessobrunn


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